Vital Fit & Gesund https://www.vital-fit-und-gesund.de Ich achte auf meine Gesundheit Wed, 18 Jul 2018 13:54:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 https://www.vital-fit-und-gesund.de/wp-content/uploads/2017/04/cropped-favicon-32x32.jpg Vital Fit & Gesund https://www.vital-fit-und-gesund.de 32 32 Kochen mit Kindern – gesundes Essverhalten durch gemeinsames Kochen https://www.vital-fit-und-gesund.de/kochen-mit-kindern/ Wed, 11 Jul 2018 05:23:42 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4815 Kochen mit Kindern macht nicht nur Spaß, sondern hilft ihnen ein Gefühl für den Umgang mit Lebensmitteln zu entwickeln und ein Gespür dafür, was gesunde Ernährung sein kann. Doch was dürfen die kleinen Hobbyköche in welchem Alter ausprobieren und wie bleibt es für Eltern und Kinder eine schöne Erfahrung und gemeinsame Zeit? Wir haben die […]

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Kochen mit Kindern macht nicht nur Spaß, sondern hilft ihnen ein Gefühl für den Umgang mit Lebensmitteln zu entwickeln und ein Gespür dafür, was gesunde Ernährung sein kann.

Doch was dürfen die kleinen Hobbyköche in welchem Alter ausprobieren und wie bleibt es für Eltern und Kinder eine schöne Erfahrung und gemeinsame Zeit? Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt.

Kinder kochen mit

Der Geschmackssinn eines Kleinkindes und Kindes ist empfindlicher ausgeprägt, als bei Erwachsenen. So schmeckt ein Kind stärker Schärfe, Süßes oder Saures heraus. Umso spannender kann es für Kinder sein, Essen auf ihre Art mit den Eltern entdecken zu dürfen.

Schon ein Einkauf auf einem Wochenmarkt in seiner bunten Vielfalt kann für Kinder wie auch für die Eltern, ein inspirierendes Erlebnis sein. Allein die Gerüche und verschiedenen Lebensmittel die zum Probieren angeboten werden, können zu einer neuen Lust auf Essen und besonders zum selbst Kochen anregen.

Milde, ausgewogene, farblich bunte und ansprechende Speisen regen die Lust auf Essen bei Kindern und Kleinkindern im Besonderen an.Ernährungsexpertin Amrei Korte1

Eine Gurke oder Paprika isst sich schön angerichtet, vielleicht mit einem Plätzchenausstecher in Stern oder Herzform besser, als einfach auf den Teller gelegt.

Die Kleinen mitkochen zu lassen, stellt Eltern erst einmal vor eine Herausforderung. Was soll gekocht werden? Was ist ein Gericht, wo möglichst viel mitgeholfen werden kann? Welche Teile der Zubereitung müssen besonders, welche weniger begleitet werden?

Bei der Wahl der Gerichte sollte man darauf achten, dass diese möglichst farbenfroh gestaltet sind. Dies fördert nicht nur den Spaß, sondern auf spielerische Art das Kennenlernen der Kreativität und Ausgewogenheit einer Mahlzeit.

Kinder lernen durch das Mit-Kochen ein besseres Verständnis für frische Lebensmittel. Fertige Gerichte verlieren auf diese Weise an Wert. Besonders für die zukünftigen Ernährungsgewohnheiten kann eine solche Erfahrung ausschlaggebend sein.

Durch das Kochen erfahren Kinder nicht nur, dass eine Kartoffel erst gekocht werden muss, bevor sie weich wird oder, dass Blattspinat im Topf in sich zusammen fällt. Sie schulen auch ihre motorischen Fähigkeiten, beim Teig kneten, Gemüse schnippeln oder Salat waschen. Ihre Sinne lernen Kräuterdüfte und andere Geschmäcker kennen.

Tipps für den Ablauf

Wer das Abenteuer „Kochen mit Kindern“ angehen möchte, sollte sich Zeit lassen mit der Vorbereitung. Hilfreich ist es auch zu wissen, was das Kind oder die Kinder schon fähig sind zu helfen.

Wichtig: Lassen Sie Kinder beim Kochen niemals unbeaufsichtigt!

Auch wenn die Küche kein Hochsicherheitstrakt sein muss und Kinder selbstständig lernen sollen zu kochen – Kinder wissen nicht um die Gefahren von scharfen Messern oder Kletteraktionen an Geschirrschränken.

Der Verein Kindersicherheit e.V. bietet umfassende Informationen rund um das Thema „Kochen mit Kindern“2. An dieser Stelle zusammengefasst die wichtigsten Tipps:

  • Zeitdruck? Kochen Sie in diesem Fall ohne Kinder.
  • Schutzgitter für den Herd, Tür- und Schubladensperren, Deckel für heiße Kochplatten sollten vorhanden und einsatzbereit sein.
  • Am besten auf den hinteren Platten kochen.
  • Der Pfannenstil sollte immer nach hinten gedreht sein.
  • Wasser und Elektrogeräte immer streng getrennt halten.
  • Die Tür der Spülmaschine immer schließen und scharfe Messer mit der Spitze nach unten einsortieren.

Bereiten Sie Ihre Küche mit kindgerechten Stehmöglichkeiten vor. Hilfreich ist es auch, alle Zutaten bereit zu stellen. Je nach Alter des Kindes kann es bereits verschiedene Aufgaben übernehmen. Küchentücher sollten für eventuelle Malheurs immer bereit stehen.

Spaß macht es den kleinen Köchen und Bäckern besonders, wenn sie auch eine kleine Schürze bekommen.

Wer kann was in welchem Alter?

Die Verbraucherzentrale hat wichtige Informationen zum Thema Kochen mit Kindern für jedes Alter zusammen gestellt3.

Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

  • 2 Jahre alt: Einkäufe werden ausgeräumt, Kräuter, Obst und Gemüse geerntet.
  • 3 Jahre alt: Teig rühren und kneten, Zutaten mit einfüllen, Gemüse waschen.
  • 4 Jahre alt: Gemüse und Obst (eher weich) schälen und schneiden, Tisch decken, Teig kneten und ausstechen, dekorieren, umrühren (wenn der Inhalt nicht zu heiß ist). Marmelade mit kochen.
  • 5 Jahre alt: Abwiegen, Zutaten einrühren, Kneten, Rührei oder Spiegelei braten, Kaiserschmarrn oder Pfannkuchen backen.

Regeln für einen entspannten Ablauf – Loben für das Erfolgserlebnis

Alles wird einfacher, wenn klare Regeln eingeführt werden. Zum Beispiel:

  1. Nur Mama oder Papa rühren etwas im heißen Topf um.
  2. Nur Mama oder Papa halten den Mixer, die Kinder legen ihre Hand drauf.
  3. Es wird nicht nur genascht (auch wenn das dennoch durchaus erwünscht ist).
Kochen mit Kindern backen
Sind die Regeln aufgestellt und für alle verständlich, die Zutaten bereitgestellt und vielleicht noch Schürzen verteilt, kann es losgehen.

Vergessen Sie nicht zu loben! Spaß und Erfolgserlebnisse gehören dazu, um sich für etwas zu interessieren und zu begeistern.

Ihre Küche wird danach vielleicht nicht aussehen wie gewohnt. Aber was ist eine saubere Küche gegen das Strahlen eines Kindes, das seine erste Bolognese – Soße gerührt oder seine ersten Plätzchen impulsiv und begeistert dekoriert.

Das gemeinsame Aufräumen

Zu allem Spaß beim Backen und Kochen gehört auch das weniger geliebte Aufräumen. Es ist wichtig Kindern zu zeigen, wie man mit Resten umgeht und dass auch das Aufräumen und Abspülen gemeinsam getan wird.

Rezeptideen

Kinder wollen gefordert werden, Spaß haben und Neues entdecken. Durch ein einfaches: „Das schmeckt super“, lässt sich fast jedes Kind motivieren, Ungewohntes zu probieren.

Kreative Rezeptideen helfen dabei, dass es Eltern und Kindern Spaß macht, zusammen zu kochen oder zu backen. Verschiedene Anbieter im Internet haben sich bereits speziell auf Kochen mit Kindern ausgerichtet. So zum Beispiel Chefkoch Kids. Das kostenpflichtige Angebot bietet speziell für Kinder ab sechs Jahren in kindgerechter Ansicht zahlreiche bunte und gesunde Rezepte.

Als Beispiel für praktische Rezepte finden Sie im Folgenden zwei Rezepte. Je nach Alter können Kinder bei diesen Rezepten fast die komplette Zubereitung übernehmen, sollten dabei aber nie ohne Aufsicht sein:

Bunte Schmetterlingsnudeln

Kochen mit Kindern Rezept
Zutaten3

  • 250 g Schmetterlingsnudeln
  • Etwas Salz
  • 200 g tiefgekühlte Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 4 Wiener Würstchen (etwa 200 g)
  • 1 Am besten eine gelbe Paprikaschote
  • 2 EL Speiseöl, z. B. Sonnenblumenöl oder Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • gemahlener Pfeffer
  • ½ TL Paprikapulver edelsüß
  • Nach Geschmack Mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen
  • Bestreuen mit: 100 g geriebener mittelalter Gouda

Vorbereiten

Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Die Nudeln in Salzwasser nach Anleitung kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Die tiefgekühlten Erbsen leicht antauen lassen. Haut von der Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Würstchen in kleine Stücke schneiden. Paprika waschen und auch in kleine, etwa 1cm große Stücke schneiden.

Zubereitung

Das Öl im Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Würstchenstücke hinzufügen und etwas anbraten. Paprika, Tomatenmark, stückige Tomaten, Erbsen dazu geben und alles gut verrühren. Bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Servieren

Die Soße mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß mischen und abschmecken. Eventuell noch etwas Crème fraîche unterrühren. Die Nudeln mit der Soße gut vermischen und mit geriebenem Gouda bestreuen.

Für die Kleinsten: Bunte Brotgesichter

Zutaten5

  • Mehrere Vollkorn-Brotscheiben nach Bedarf
  • Kräuterquark, Quark, körniger Frischkäse
  • Nach Belieben: verschiedene Gemüsesticks (z. B. Gurken, Paprika, Karotten)
  • Tomaten
  • Evtl. Rosinen (als Pupillen)
  • Gartenkresse oder Schnittlauch
  • Salz oder Kräutersalz

Jetzt geht es ans Gestalten

Quark, Kräuterquark oder Frischkäse auf das Brot streichen. Nun wird das Gesicht, also Augen, Nase, Mund, Augenbrauen mit den Gemüsesticks belegt. Dazu kann das Gemüse noch in die dafür passende Form geschnitten werden. Kresse oder Schnittlauch als Haare, Bart oder Augenbrauen legen. Zum Schluss nach Geschmack mit etwas Salz bestreuen.

Fazit – Gemeinsam eine schöne Zeit verbringen

Kochen mit Kindern ist nicht nur für die Kinder eine inspirierende und lehrreiche Erfahrung.

Es ist eine Investition in die Zukunft, für ein gesundes, mit Freude verbundenes Essverhalten. Zudem ist es eine wunderbare Art, gemeinsam, produktiv und intensiv Zeit zu verbringen.

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Rasieren ohne Pickel – Was man zur Entstehung und Vermeidung wissen sollte https://www.vital-fit-und-gesund.de/rasieren-ohne-pickel/ Mon, 09 Jul 2018 05:35:34 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4797 Das Rasieren gehört bei vielen Menschen zum Alltag. Leider sind beinahe ebenso viele Personen von nervigen Rasierpickeln betroffen – kleinen Hautirritationen die regelmäßig nach dem Rasieren auftreten. Warum entstehen sie und was lässt sich dagegen unternehmen? Was sind Rasierpickel überhaupt? Rasierpickel treffen den Großteil der Menschen, die sich rasieren. Es handelt sich strenggenommen nicht um […]

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Das Rasieren gehört bei vielen Menschen zum Alltag. Leider sind beinahe ebenso viele Personen von nervigen Rasierpickeln betroffen – kleinen Hautirritationen die regelmäßig nach dem Rasieren auftreten. Warum entstehen sie und was lässt sich dagegen unternehmen?

Was sind Rasierpickel überhaupt?

Rasierpickel treffen den Großteil der Menschen, die sich rasieren. Es handelt sich strenggenommen nicht um Pickel im eigentlichen Sinne, sondern viel mehr um Irritationserscheinungen der durch den Vorgang des Rasierens gereizten Haut.

Sowohl Frauen als auch Männer leiden unter diesen meist penetrant juckenden Rötungen. Während bei Frauen vor allem Achseln, Beine und der Intimbereich betroffen sind, klagen Männer zusätzlich über Rasierpickel im Gesicht.

Folgen von Hautirritationen

Die Folgen der Rasierpickel sind vor allem aus kosmetischen Gründen relevant. Das Rasieren geschieht beim Großteil der Betroffenen nicht zum reinen Selbstzweck. Vielmehr soll ein attraktives Aussehen geschaffen werden. Dieses wiederum wird durch die kleinen roten Punkte empfindlich gestört.

Vor allem an sichtbaren Stellen fallen kleine Rasierpickel schnell unangenehm auf – sie werden zum kosmetischen Problem. Weiterhin sorgen die Hautirritationen für einen schier unstillbaren Juckreiz. Reibt zusätzlich Kleidung über die gereizten Stellen, können auch Schmerzen, meist in Form eines brennenden Gefühls, auftreten.

Es lässt sich also bereits jetzt feststellen, dass Pickel, die nach dem Rasieren auftreten, zu vielfältigen Problemen führen können. Während sie im Gesicht oder an den Beinen vor allem einen optischen Makel darstellen, sorgen sie im Intimbereich oder unter den Achseln für einen manchmal schmerzhaften Juckreiz.

Wie entstehen Rasierpickel und wer bekommt sie?

Das Entstehen der Rasierpickel ist letztendlich vorhersehbar. Fahren wir mit einer Klinge über die Haut, um die Haare zu entfernen, entsteht Reibung im Bereich der Haarwurzeln – knapp oberhalb dieser entfernen wir schließlich den sichtbaren Teil der Haare. Auf diese Reibung reagieren die Haarwurzeln mit einer Entzündung.

Rasierpickel Achseln
Entzündungsprozesse wiederum machen sich vor allem durch Rötung, Erwärmung, Schwellung und Schmerz oder einen ähnlichen Reiz bemerkbar. Der klassische Rasierpickel lässt sich wunderbar in dieses Schema einordnen: er schwillt, ist rot, meist recht warm und juckt unablässig.

Nun lässt sich jedoch beobachten, dass einige Menschen stärker von Rasierpickeln betroffen sind als andere. Weiterhin kann festgestellt werden, dass nach dem Rasieren an bestimmten Körperstellen vermehrt Pickel auftreten. Wie lassen sich diese Umstände erklären?

Zunächst kann festgehalten werden, dass Menschen mit trockener Haut stärker zu Rasierpickeln neigen als Menschen mit feuchter Haut. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass der natürliche Hautschutz bei trockener Haut schwächer ausgeprägt ist, so dass die Reibung kaum gemindert werden kann.

Das vermehrte Auftreten des Rasurbrandes an bestimmten Hautstellen lässt sich indes mit der unterschiedlichen Beschaffenheit der Haut in verschiedenen Körperregionen erklären. Im Intimbereich ist die Haut in der Regel empfindlicher als an den Beinen. Sie neigt daher stärker zu Irritationen – nach dem Rasieren treten also verstärkt Pickel auf.

Rasierpickel vermeiden

Wie ist Rasieren ohne Pickel nun möglich? Angesichts der bisherigen Erklärungen erscheint es unmöglich, eine Rasur durchzuführen, ohne dass Pickel entstehen. Tatsächlich existieren jedoch einige gute Tipps, mit denen sich das Entstehen der Irritationen vermeiden oder zumindest mindern lässt.

Grundsätzliche Maßnahmen

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Rasurverhalten das Auftreten von Rasierpickeln entscheidend beeinflusst. Schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine hautschonende Rasur, treten Rasierpickel deutlich seltener auf.

Keine Pre-Shave-Produkte verwenden

Pre-Shave-Produkte versprechen häufig das Blaue vom Himmel. Rasierpickel sollen mit ihnen für immer besiegt werden. Häufig werden derartige Produkte sehr offensiv beworben und regelrecht angepriesen. Tatsächlich sorgen die meisten Pre-Shave-Produkte jedoch sogar für ein verstärktes Auftreten von Rasierpickeln.

So enthalten sie vielfach Alkohol. Dieser sorgt für eine Austrocknung der Haut, was für zusätzliche Reizungen sorgt und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Pickeln damit erhöht. Auf Pre-Shave-Produkte sollte also verzichtet werden.

Lange Haare vor der Rasur stutzen

Rasieren ohne Pickel ist nur möglich, wenn lange Haare zuvor gestutzt wurden. Hierzu kann ein elektrischer Rasierer verwendet werden. Wer sich regelmäßig rasiert, kann selbstverständlich auf das Stutzen verzichten.

Bei der ersten Rasur oder nach einer längeren Pause ist es allerdings sinnvoll, lange Haare vor dem Rasieren zu kürzen. So gleitet der Nassrasierer später besser über die Haut, was die Rasur angenehmer macht und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Irritationen mindert.

Rasiergel und/oder Rasierschaum verwenden

Rasierpickel Beine
Wer sich ohne Rasiergel oder Rasierschaum rasiert, provoziert das Entstehen von Pickeln. Wird auf die Anwendung dieser Hilfsmittel verzichtet, schabt die Klinge über die Haut. Sie soll jedoch gleiten.

In der Folge werden Haare eher herausgerissen als abgeschnitten, was wiederum zu einem deutlich stärkeren Auftreten von Reizungen führt. Rasiergel scheint Rasierschaum in der Praxis überlegen zu sein. Untersuchungen, die sich mit dieser Thematik befassen, wurden bisher jedoch nicht durchgeführt.

In Haarwuchsrichtung rasieren

Niemals gegen den Strich rasieren! Rasieren ohne Pickel entstehen zu lassen, ist ausschließlich in Haarwuchsrichtung möglich. Andernfalls werden Haut und Haarwurzeln deutlich stärker gereizt, was die Wahrscheinlichkeit des Entstehens unschöner, juckender Pickel erhöht.

Scharfe, neue Klingen verwenden

Beim Rasieren sollte immer eine scharfe, neue Klinge verwendet werden. Stumpfe Klingen sorgen für zusätzliche Verletzungen der Hautoberfläche und reizen die Haarwurzeln verstärkt. Sie ziehen an den Haaren, die sie abschneiden sollen, was Rötungen entstehen lässt.

Hausmittel gegen Rasierpickel

Zusätzlich zu den bereits genannten Tipps bietet sich die Verwendung klassischer Hausmittel an, um das Entstehen von Rasierpickeln zu vermeiden. Im Folgenden werden einige bewährte Hausmittel vorgestellt, die vor, während oder nach der Rasur eingesetzt werden können.

Kälte

Direkt nach der Rasur kann Kälte dem Entstehen von Pickeln entgegenwirken. Kaltes Wasser oder Eiswürfel sorgen dafür, dass die Poren der Haut sich vergleichsweise schnell verschließen. Auf diese Weise kann das Auftreten der Pickel verhindert werden. Auch wenn bereits Rasierpickel entstanden sind, lohnt sich die Anwendung von Kälte.

Nachdem die betroffenen Hautpartien mit kaltem Wasser abgespült oder vorsichtig mit Eiswürfeln behandelt wurden, sollten sie vorsichtig abgetupft werden. Wer stattdessen unsanft mit einem Handtuch über die zuvor rasierten Partien reibt, setzt erneut einen negativen Reiz.

Babypuder oder Babyöl

Viele Menschen setzen bei Rasierpickeln auf Babypuder. Dieses enthält Zinkoxid, welches gegen Hautentzündungen wirken soll. Die Anwendung sollte jedoch recht sparsam erfolgen, da das Puder austrocknend wirkt.

Darüber hinaus sollte ausschließlich Puder verwendet werden, welches kein Talkum enthält. Eine Studie zeigte, dass Frauen, die häufig Talkum im Intimbereich anwenden, häufiger an Eierstockkrebs erkranken können1. Darüber hinaus kann das Einatmen von Talkumpulver zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.

Honig

Honig wird traditionell gegen Entzündungen aller Art eingesetzt. Tatsächlich enthält das Naturprodukt zahlreiche entzündungshemmende und antibakteriell wirksame Substanzen2.

Direkt nach der Rasur kann zur Vorbeugung eine dünne Schicht Honig aufgetragen werden. Nach einer Einwirkzeit von zehn bis zwanzig Minuten sollte die Schicht mit warmem, aber nicht heißem, Wasser vorsichtig abgewaschen werden. Auch bereits bestehende Rasierpickel lassen sich auf diese Weise behandeln.

Nicht kratzen!

Dieser Tipp ist kein Hausmittel, sollte jedoch unbedingt beachtet werden. Der mitunter starke Juckreiz muss ignoriert werden. Der Rasurbrand kann sich durch das Kratzen verschlimmern.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, die Rasierpickel durch das Kratzen zu öffnen. Geschieht dies, können Krankheitserreger eindringen und eine Infektion auslösen. Wird der Juckreiz unerträglich, hilft die bereits beschriebene Kälteanwendung.

Weite Kleidung tragen

Sind bereits Pickel entstanden, ist es ratsam, weite Kleidung zu tragen. Diese kommt im Gegensatz zu enger Kleidung nur selten mit den Rasierpickeln in Kontakt und reizt diese somit nicht weiter. Wird enge Kleidung getragen, entsteht durch die zahlreichen Berührungen hingegen weitere Reibung, was den Zustand verschlechtern kann.

Produkte und Wirkstoffe gegen Rasierpickel

Auf dem Markt sind mittlerweile zahlreiche Produkte erhältlich, die gegen Rasierpickel wirksam sein sollen. Im Folgenden werden einige ausgewählte Wirkstoffe vorgestellt, deren Wirksamkeit gegen Rasierpickel gezeigt werden konnte.

Aloe Vera

Rasierpickel Aloe Vera
Wirkstoffe der Aloe Vera haben sich als äußerst wirksam gegen Rasierpickel erwiesen. Auf dem Markt sind zahlreiche Salben, Cremes und Gele erhältlich, die aus dieser Pflanze hergestellt werden. Insgesamt wirken die Inhaltsstoffe der Aloe Vera hautberuhigend, kühlend, entzündungshemmend und antibakteriell3.

Darüber hinaus wird der Juckreiz schnell gelindert. Rasierpickel können so effektiv behandelt werden. Auch der vorbeugende Einsatz ist möglich. Beim Kauf eines Produktes sollte darauf geachtet werden, dass dieses – sofern gewünscht – für den Einsatz im Intimbereich geeignet ist.

Hamamelis

Die Hamamelis, auch als Zaubernuss bekannt, hat sich im Einsatz gegen Rasierpickel bewährt. Hamamelisextrakte wirken unter anderem juckreizstillend und entzündungshemmend4. Der Einsatz bei Rasierpickeln erscheint daher sinnvoll.

Panthenol

Panthenol gilt als klassischer Wirkstoff zur Hautpflege. So fördert der seit Jahren angewandte Stoff unter anderem die Heilung von Hautverletzungen. Darüber hinaus verbessert Dexpanthenol das Feuchthaltevermögen der Haut, was letztendlich dazu führt, dass die Haut geschmeidiger und elastischer wird.

Auf diesem Wege trägt es zur Hautpflege bei. Bei Rasierpickeln ist die Anwendung sinnvoll, da zum einen die Feuchtigkeit der Haut verbessert, zum anderen zur Heilung der Irritationen beigetragen wird.

Das nachfolgend beispielhaft vorgestellte Produkt enthält eine Kombination der drei genannten Wirkstoffe und ist daher gegen Rasierpickel wirksam – sowohl präventiv als auch therapeutisch.

Natural 7 After-Shave-Balsam

Der After-Shave-Balsam der deutschen Firma „Natural 7“ wurde speziell entwickelt, um Rasierpickel zu behandeln bzw. deren Entstehen vorzubeugen. Er enthält unter anderem die vorgestellten Wirkstoffe und sorgt somit nicht nur für eine effektive Kühlung der Haut, sondern auch für eine schnelle Reizlinderung.

Zusätzlich trägt der Balsam zur Pflege der Haut bei, damit bestehende Irritationen gelindert werden können. Wird das Produkt direkt nach dem Rasieren aufgetragen, kann sogar das Entstehen der Rasierpickel verhindert werden.

Der Balsam ist für die Anwendung im Intimbereich und unter den Achseln geeignet und frei von Alkohol, Silikonen sowie Aluminium, was einen klaren Pluspunkt gegenüber anderen Produkten darstellt. Weiterhin soll der Balsam durch seine Inhaltsstoffe antibakteriell wirksam sein.

Gefertigt wird das ohne Tierversuche hergestellte, vegane Produkt in Deutschland. Es kombiniert verschiedene Wirkstoffe, die allesamt gegen Rasurbrand wirksam sind.

Fazit – Rasierpickeln kann vorgebeugt werden

Rasierpickel entstehen als Irritation infolge der durch die Rasur ausgelösten Reibung. Die Haarwurzeln werden durch diese Reibung gereizt und entzünden sich.

Vorbeugen lässt sich bereits mit einfachen Verhaltensänderungen: Werden die Haare vor der Rasur gestutzt, wird Rasiergel angewendet und ausschließlich in Haarwuchsrichtung rasiert, treten deutlich weniger Pickel auf. Nach der Rasur bieten sich die Anwendung von Kälte und anderen Hausmitteln an.

Auch ein alkoholfreier Balsam, der Aloe Vera, Hamamelis und Dexpanthenol enthält, trägt zur Vorbeugung bei.

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Coenzym Q10 – Wirkung und Anwendung https://www.vital-fit-und-gesund.de/coenzym-q10/ Mon, 02 Jul 2018 05:22:15 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4735 Das Coenzym Q10 ist in der Werbung für Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika sehr präsent. Vor allem in den letzten Jahren hat dieser Stoff an Beliebtheit gewonnen. Ihm werden vielfältige Wirkungen von der Verjüngung der Haut bis hin zur Verbesserung der Herzfunktion zugeschrieben. Doch was kann dieser Stoff wirklich? Und worum handelt es sich bei diesem Coenzym […]

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Das Coenzym Q10 ist in der Werbung für Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika sehr präsent. Vor allem in den letzten Jahren hat dieser Stoff an Beliebtheit gewonnen. Ihm werden vielfältige Wirkungen von der Verjüngung der Haut bis hin zur Verbesserung der Herzfunktion zugeschrieben. Doch was kann dieser Stoff wirklich? Und worum handelt es sich bei diesem Coenzym überhaupt?

Heutzutage ist der veraltete Name Coenzym Q10 vor allem als „Q10“ oder „Ubichinon-10“ bekannt. Chemisch gesehen handelt es sich bei diesem Stoff um ein Vitaminoid. Q10 weist starke Gemeinsamkeiten mit Vitamin K und Vitamin E auf.

Funktion des Coenzyms Q10

Benötigt wird der Stoff, um in den Körperzellen Energie bereitstellen zu können. Q10 ist als Coenzym am Energiestoffwechsel des Körpers beteiligt. Besonders für den Prozess der sogenannten oxidativen Phosphorylierung ist der Stoff unerlässlich.

Im Zuge dieses Prozesses wird 95 Prozent des ATPs erzeugt, der gewissermaßen der körpereigene Energieträger ist. Ohne das Coenzym Q10 könnte ATP nicht hergestellt werden, was letztendlich zur vollkommenen Funktionsunfähigkeit des menschlichen Körpers führen würde.

Zu finden ist der Stoff folgerichtig in jeder Zelle des menschlichen Körpers. In den Zellen der Organe, die am meisten Energie benötigen, ist die Konzentration am höchsten. Bei diesen Organen handelt es sich um Herz, Leber und Lunge. Gesunde Menschen produzieren Q10 in ausreichender Menge selbst. Eine Zufuhr von außen ist im Normalfall also nicht zwingend nötig.

Darüber hinaus ist Q10 als Antioxidans tätig. Ähnlich wie der chemisch verwandte Stoff Vitamin E fängt auch das Coenzym freie Radikale – hochreaktive Sauerstoffteilchen, die das Erbgut schädigen können – ab.

Gesundheitliche Wirkungen

Dem Coenzym Q10 werden zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Bevor diese vorgestellt werden, sollte jedoch festgehalten werden, dass zahlreiche Werbeaussagen wissenschaftlich nicht haltbar sind. Q10 ist kein Wundermittel und wirkt beispielsweise weder gegen Krebs noch gegen kognitiven Verfall.

Die tatsächlich messbaren und wissenschaftlich belegten Wirkungen werden im Folgenden kurz beschrieben.

Positive Wirkung auf die Haut

Untersuchungen konnten zeigen, dass das Coenzym Q10 direkt auf die Haut aufgetragen zur Linderung von Schäden, die durch oxidativen Stress entstanden, beitragen kann. So wird der antioxidative Schutz der Haut und die Energieproduktion der Hautzellen erhöht.

In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass die Alterung der Haut mit einer Zunahme an oxidativen Schäden einhergeht. Die zelluläre Oxidation nimmt mit steigendem Alter recht stark zu. Zeitgleich verliert die Haut an Elastizität und Spannung – sie altert.

In einer Studie konnte gezeigt werden, dass das Coenzym Q10 möglicherweise gegen diese Alterungserscheinungen der Haut wirksam ist1. In diesem Zusammenhang ist wiederum vor allem die antioxidative Wirkung des Stoffes von Bedeutung2.

Wird der oxidative Stress der Hautzellen gemindert, kann möglicherweise die Alterung der Haut verlangsamt werden. Aus diesem Grund ist ein präventiver Einsatz von Q10 in jedem Falle berechtigt.

Oxidative Schäden der Haut entstehen in hohem Maße durch UV-Einstrahlung. Wer häufig starker UV-Strahlung ausgesetzt ist, muss daher mit verstärktem oder verfrühtem Auftreten von Alterungserscheinungen rechnen. Ebendiese Schäden wurden in der wissenschaftlichen Studie untersucht.

Das Ergebnis ist vielversprechend: Q10 ist in der Lage, bereits entstandene oxidative Schäden, die durch UV-Strahlung verursacht wurden, zu lindern3. In diesem Zusammenhang konnte auch die Tiefe von Falten verringert werden.

Coenzym Q10 Haut
Eine weitere Studie belegte, dass Menschen mit niedriger Plasmakonzentration des Coenzyms Q10 häufiger an Hautkrebs erkranken als andere Personen4. Diese Feststellung gibt zwar keinen Aufschluss über einen kausalen Zusammenhang, legt jedoch die Vermutung nahe, dass Q10 vor Hautkrebs schützen kann. Weitere Untersuchungen dieser Beobachtung sind jedoch nötig.

Insgesamt kann zusammengefasst werden, dass Q10 die menschliche Haut auf verschiedenen Wegen schützt. So wird der oxidative Stress gemindert, die Energieproduktion der Hautzellen nimmt zu und oxidative Schäden, die durch Sonneneinstrahlung entstanden sind, können gemindert werden.

Weiterhin scheint ein niedriger Serumspiegel ein Risikofaktor für die Entwicklung von Hautkrebs zu sein.

Positive Effekte bei Diabetes Typ 2 möglich

In einer Studie wurden die Effekte der Gabe von Q10 auf die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus vom Typ 2 untersucht. Die Studie konnte zeigen, dass das Coenzym Q10 tatsächliche positive Wirkungen entfaltet5.

So war der nüchtern gemessene Blutzuckerspiegel bei der Gruppe, die Q10 nahm, deutlich niedriger als bei der Kontrollgruppe, der ein Placebo verabreicht wurde.

Der HbA1c-Wert, der Aufschluss über den Langzeit-Blutzuckerspiegel gibt, sank bei der Q10-Gruppe signifikant stärker als bei der Placebogruppe. Aus welchem Grund eine derartige Verbesserung dieser zwei Werte erreicht wurde, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.

Es bleibt jedoch auch festzuhalten, dass andere Werte der Diabetiker durch die Q10-Gabe nicht verändert wurden. Eine Heilung der Erkrankung kann das Coenzym Q10 also nicht herbeiführen.

Die sogenannte glykämische Kontrolle, also die dauerhafte Kontrolle des Blutzuckerspiegels bei bestehender Diabetes-Erkrankung, könnte durch die Gabe von Q10 jedoch signifikant verbessert werden. Diese Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist ein wichtiges Therapieziel, da vermutet wird, dass über längere Zeit hinweg hohe Blutzuckerspiegel negative Folgen der Stoffwechselerkrankung begünstigen können.

Könnte die Leistung bei sportlicher Aktivität steigern

Mehrere Studien untersuchten die Wirkung des Coenzyms Q10 auf die physische Leistungsfähigkeit. Die Ergebnisse sind erstaunlich und deuten darauf hin, dass Q10 tatsächlich zu einer Steigerung der Leistung bei körperlicher Aktivität führen kann6.

So wurde das subjektive Empfinden von Erschöpfung während des körperlichen Trainings verbessert und die physische Leistungsfähigkeit während des Trainings gesteigert. Inwiefern diese Ergebnisse auf andere körperliche Belastungen als die getestete übertragen werden können, ist jedoch noch nicht klar.

Nebenwirkungen des Coenzyms Q10

Das „Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin“ gibt eine tägliche Verzehrmenge von zehn bis 30 Milligramm als unbedenklich an. Wird diese Menge deutlich überschritten, besteht die Gefahr von Nebenwirkungen, die aber allgemein nicht als schwerwiegend gelten7.

Gegeben ist die Gefahr von meist gastrointestinale Unverträglichkeiten Komplikationen bei Verzehrmengen zwischen 50 bis 300 Milligramm pro Tag. In diesen Fällen kann es etwa zu Durchfall, Übelkeit, Unwohlsein, Appetitverlust, Hautausschlag und Reizbarkeit kommen.

Darüber hinaus besteht die Gefahr von Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme. Vor allem Mittel, die zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen werden, können in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt werden, wenn gleichzeitig Q10 eingenommen wird.

Auch wenn andere Medikamente eingenommen werden, sollte Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden, da Wechselwirkungen möglich sind.

Aufnahme von Q10 in der Ernährung

Wir nehmen tägliche geringere Mengen Q10 mit der Nahrung auf. Gesunde Menschen sind generell nicht auf diese Zufuhr von außen angewiesen, da der Körper in der Lage ist, benötigtes Q10 herzustellen. Ein Mangel an Q10 ist selten und tritt meist nur im Rahmen bestimmter Erkrankungen oder als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auf.

Zur Risikogruppe zählen vor allem Menschen, die mit Statinen behandelt werden. Diese Medikamente werden eingesetzt, um die Blutkonzentration des schädlichen Cholesterins zu senken. Die vermehrte Aufnahme von Q10 über die Nahrung ist jedoch auch bei Zugehörigkeit zu dieser Risikogruppe nicht in jedem Falle sinnvoll.

Derartige Maßnahmen sollten in jedem Falle mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, zumal bei einem hohen Cholesterinspiegel häufig auch eine Ernährungsumstellung angeraten wird. In die Ernährung sollte in solchen Fällen nicht eigenmächtig eingegriffen werden.

Größere Mengen Q10 finden sich vor allem in Fleisch, Fisch, Eiern und Butter. Auch bei diesen Tieren finden sich die größten Konzentrationen in Herz, Leber und Lunge. In tierischer Leber, die mancherorts als Delikatesse gilt, finden sich dementsprechend sehr große Mengen des Stoffs.

Q10 als Nahrungsergänzungsmittel

Gesunde Menschen müssen zur Aufrechterhaltung der Grundfunktionen in der Regel kein Q10 aufnehmen, da ihr Körper in der Lage ist, dieses in ausreichendem Maße herzustellen. Wer unter einem Mangel leidet oder höhere Dosen einnehmen möchte, sollte zunächst Rücksprache mit seinem Arzt halten.

Generell ist die Aufnahme in Form von Nahrungsergänzungsmitteln – sofern gewisse Grenzwerte nicht überschritten werden – nicht schädlich. Wer sich für eine Einnahme von Q10 als Nahrungsergänzungsmittel entscheidet, sollte vor allem auf die Qualität des gewählten Produktes achten.

Präparate aus Apotheken und Drogerien beinhalten meist zwischen 50 und 100 Milligramm Q10 pro Tagesdosis. In Onlineshops sind aber auch höherdosierte Mittel mit 200 Milligramm erhältlich. Prinzipiell sollte der Kauf von Q10-Nahrungsergänzungsmitteln bei einem seriösen Verkäufer stattfinden.

Fazit

Q10 kann tatsächlich hautverjüngend wirken und oxidative Schädigungen der Haut mindern. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Personen mit niedrigem Q10-Spiegel häufiger an Hautkrebs erkranken. Die Anwendung in Form von Salben und Cremes ist prinzipiell also sinnvoll.

Eine bewusste Zuführung des Coenzyms Q10 über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel ist für die wichtigen Grundfunktionen meist nicht notwendig, da der Körper den Stoff selbst herstellen kann. Ein Mangel ist selten und tritt vor allem bei Erkrankungen oder als Nebenwirkung einer Pharmakotherapie auf.

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Bandscheibenvorwölbung – Bandscheibenvorfall verhindern https://www.vital-fit-und-gesund.de/bandscheibenvorwoelbung/ Mon, 25 Jun 2018 05:20:23 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4682 Stellt der Arzt bei Kreuzschmerzen die Diagnose Bandscheibenvorwölbung, können viele Menschen diesen Begriff nur grob zuordnen oder verwechseln ihn mit dem Bandscheibenvorfall. Das macht sie unsicher, weil viele offene Fragen zur gesundheitlichen Bedeutung dieses Befundes bleiben. Hier bietet die nachfolgende Übersicht eine gute Orientierung und nützliche Hinweise, um beruhigter mit dem Problem umzugehen. Dazu tragen […]

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Stellt der Arzt bei Kreuzschmerzen die Diagnose Bandscheibenvorwölbung, können viele Menschen diesen Begriff nur grob zuordnen oder verwechseln ihn mit dem Bandscheibenvorfall. Das macht sie unsicher, weil viele offene Fragen zur gesundheitlichen Bedeutung dieses Befundes bleiben.

Hier bietet die nachfolgende Übersicht eine gute Orientierung und nützliche Hinweise, um beruhigter mit dem Problem umzugehen. Dazu tragen die aufgezeigten Wege der Behandlung und Selbsthilfe wesentlich bei. Sie schützen vor Komplikationen, lindern die Schmerzen und bringen vielen Betroffenen anhaltende Beschwerdefreiheit.

Bandscheibenvorwölbung — kurze Übersicht

Die Wirbelsäule ist eine geniale Konstruktion der Natur. Dabei gelang es ihr, jeweils zwei Wirbelkörper als „knochenharte“ Bauteile mit der flexiblen Bandscheibe als „Belag“ wie ein Sandwich zusammenzufügen. Das so stufenweise gebildete Rückgrat ist nach allen Richtungen beweglich und gleichzeitig stark belastbar1,2.

Die Band- oder Zwischenwirbelscheibe selbst ist ein ovales Gelkissen, das ein faseriger, knorpelartiger Ring fest umschließt. Gleichzeitig stabilisiert er beim Drehen und Beugen des Körpers die Bandscheibe, wenn sie die entstehenden Belastungen der Wirbelsäule auffängt und ausgleicht.

Im Laufe der Jahre jedoch verliert die ringförmige Hülle wie ein alterndes Gummiband an Spannkraft und neigt dazu, sich zu weiten und auszustülpen. Die so entstehende „Beule“ ist die Bandscheibenvorwölbung, die jetzt mit ihrem Auswuchs gegen das Rückenmark und die dort abzweigenden Nerven drückt.

Eine andere Bezeichnung dafür ist der inkompletter Bandscheibenvorfall. Der Begriff verdeutlicht, dass es sich zunächst um eine Vorstufe handelt. Ein Bandscheibenvorfall liegt erst vor, wenn das Faserband reißt und die austretende Gelmasse verstärkt auf die Nerven presst.

Weitere Namen für die Bandscheibenvorwölbung sind Bandscheibenprotrusion, Diskusprotrusion oder vereinfacht Protrusion.

Häufige Symptome

Die Symptome einer Bandscheibenprotrusion gehen primär von den Lendenwirbeln aus, da sie am stärksten den Alltagsbelastungen ausgesetzt sind. Daneben sind die Halswirbel eine Störquelle, die Brustwirbel fast nie.

Die Beschwerden zeigen individuell ein sehr unterschiedliches Bild. Entsteht die Bandscheibenvorwölbung langsam über Wochen und Monate, nehmen viele Menschen das kaum wahr. Baut sich der Druck auf das Rückenmark und die Nervenfasern dagegen rasch auf, können akut stärkere Schmerzen auftreten.

Übliche Symptome beinhalten

  • Vorzugsweise Störungen im Lendenbereich
  • Dumpfe, tief sitzende Schmerzen im unteren Rücken, schwer lokalisierbar
  • Schmerzausstrahlung bis in die Beine, Füße und Zehen
  • Kribbelndes oder taubes Gefühl im Gesäß, teils bis hinab in die Füße
  • Schwächelnde Beinmuskeln und unsichere Bewegungsabläufe
  • Gelegentlich gestörter Sehnenreflex im Knie
  • Im Einzelfall spontaner Bewegungsschmerz, ähnlich einem Hexenschuss
  • In seltenen Fällen anhaltende Versteifungen oder Lähmungserscheinungen
  • Bei betroffenen Halswirbeln stechende Schultern bis in die Arme hinein, öfters zusätzlich Schmerzen im Hinterkopf

Ursachen teils altersabhängig

Erhält die flexible Scheibe mit ihrem gallertartigen Kern an einem Rand Druck, weicht sie wie jedes Kissen zur Gegenseite hin aus. Das geschieht zum Beispiel beim Vorbeugen des Oberkörpers, wenn zwei Wirbel sie bauchseitig zusammendrücken. Dabei pressen sie die Gelmasse nach hinten in Richtung des Rückenmarks2.

In jungen Jahren ist das alles kein Problem. Ab Mitte dreißig allerdings beginnen natürliche Abbauprozesse. Sie schwächen die Bandscheibe selbst, aber auch die sie umgebenden Haltestrukturen in Form von Bändern und Muskeln. Obendrein verliert die Gallertmasse langsam Flüssigkeit, worunter ihre Pufferfunktion leidet und sie zu schrumpfen beginnt.

Bandscheibenvorwölbung Behandlung
Hinzu kommen die individuellen, berufs- und alltagsbedingten körperlichen Belastungen wie zum Beispiel schweres Heben oder ruckartiges Bewegen. Sie drücken den Gallertkern der Bandscheibe besonders kräftig gegen den schlaffer werdenden Faserring und belasten den äußeren Halteapparat, was den degenerativen Prozess zusätzlich beschleunigt.

Ebenfalls nachteilig wirkt ein langsam zunehmender Nährstoffmangel der Zwischenwirbelscheibe. Die Gründe hierfür sind einerseits die moderne, einseitige Ernährung und andererseits wenig Bewegung. Nur diese transportiert jedoch wie auf einem Förderband die benötigten Nährstoffe in die Scheibe.

Ein weiterer Belastungsfaktor sind überflüssige Kilos, mit denen viele Betroffene ihre „Stoßdämpfer“ zusätzlich „unter Druck“ setzen.

Hilfreiche Behandlungsformen

Die Schwerpunkte in der Therapie sind konservative ärztliche Maßnahmen, begleitet von Physiotherapie sowie von verschiedenen Formen der Selbsthilfe und Vorsorge. Nur in seltenen Fällen mit zum Beispiel starken Lähmungserscheinungen sind operative Maßnahmen nötig3.

Konservative Verfahren

Bei akuten Problemen helfen Spritzen mit einem Schmerzmittel oder Cortison. Zum Einnehmen eignen sich bewährte Wirkstoffe wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol oder Diclofenac. Neben den Tablettenformen sind schmerzstillende Salben nützlich. Für Verspannungen der Muskulatur kommen Arzneimittel infrage, die krampflösend wirken.

Bei den nicht medikamentösen Maßnahmen steht die Krankengymnastik an erster Stelle. Im Anschluss daran sollten die Betroffenen mit den Therapeuten besprochene, alltagstaugliche Konzepte eigenständig fortführen. Als Belohnung winkt ihnen langfristig anhaltende Besserung.

Selbsthilfe und Vorsorge

Der Schwerpunkt in der Selbsthilfe und gleichermaßen der Vorsorge ist die Bewegung aus eigener Kraft. Nur sie schafft es, alle Strukturen der Wirbelsäule funktionsfähig zu halten und bei Bedarf die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Das vor Jahren empfohlene Konzept von strenger Ruhe und Passivität gilt heute als falsch.

Bei Rückenschmerzen sich zu schonen ist der größte Fehler, den man machen kann. Wir brauchen die BewegungDr. Martin Marianowicz, Facharzt für Orthopädie, in einen TV-Beitrag von KABEL EINS

Im ersten Schritt ist die Teilnahme an fachlich betreuten Rückenkursen der richtige Weg. Später lässt sich das Erlernte eigenständig im Verein, im Fitnesscenter oder Zuhause fortsetzen.

Eine Alternative zu diesen Schulungen sind teils kostenlose Videos aus dem Internet, die als Anleitung für häusliches Training dienen4. Das ist zwar weniger unterhaltsam als in einer Gruppe, hat aber einen gleichwertigen Gesundheitseffekt. Viele Ärzte, Therapeuten und Krankenkassen unterstreichen das, indem sie den Nutzen dieser Übungshilfen durchweg positiv bewerten.

Wer das eigene Sofa zu seinen engen Freunden zählt, sollte Aktivitäten außer Haus wieder aufgreifen, die ihm früher Freude machten. Das können längere Spaziergänge, aber ebenso Ausgleichsport wie Schwimmen, Radfahren, Walking oder Jogging sein. Als orientierenden Zeitrahmen empfehlen Fachleute, dafür wöchentlich etwa zwei bis drei Stunden vorzusehen.

Zum Plan für einen gesunden Rücken gehört ergänzend der Abbau von Übergewicht. Ein leicht gangbarer Weg ohne quälende Diäten führt über eine ausgewogene Ernährung, die mehr Vielfalt bietet als die moderne, schnelle Küche.

Ein sehr wichtiger Zusatznutzen eines abwechslungsreichen Speiseplans mit vielen Frischprodukten ist die bessere Versorgung der Bandscheibe mit Nährstoffen, was deren Abbau deutlich verlangsamt.

Fazit

Eine Bandscheibenvorwölbung ist noch kein Bandscheibenvorfall, sondern zunächst dessen Vorstufe. Entsprechend gut sind die Chancen, durch geeignete Maßnahmen anhaltende Besserung bis hin zur Beschwerdefreiheit zu erzielen.

Kernpunkt aller Behandlungskonzepte einschließlich der Selbsthilfe und Vorsorge ist die regelmäßige Bewegung. Dazu gehört begleitend, falsche Belastungen des Körpers im Alltag, am Arbeitsplatz und in der Freizeit zu vermeiden.

Wer die empfohlenen sportlichen Aktivitäten durch eine Kontrolle des Körpergewichts und eine gesündere Lebensweise ergänzt, ist gegen das potenzielle Risiko eines späteren Bandscheibenvorfalls zusätzlich gut abgeschirmt.

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Natürliches Antibiotikum – gute Alternative zu herkömmlichen Mitteln https://www.vital-fit-und-gesund.de/natuerliches-antibiotikum/ Mon, 18 Jun 2018 05:41:40 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4573 Weltweit werden immer mehr Antibiotika verschrieben. Obwohl diese Mittel lediglich bei bakteriellen Infektionen helfen und laut medizinischen Leitlinien so sparsam als möglich verordnet werden sollten, ist der Verbrauch in den letzten fünfzehn Jahren um rund 65 Prozent angestiegen. Das hat sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft weitreichende Auswirkungen. Gibt es pflanzliche Alternativen […]

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Weltweit werden immer mehr Antibiotika verschrieben. Obwohl diese Mittel lediglich bei bakteriellen Infektionen helfen und laut medizinischen Leitlinien so sparsam als möglich verordnet werden sollten, ist der Verbrauch in den letzten fünfzehn Jahren um rund 65 Prozent angestiegen.

Das hat sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft weitreichende Auswirkungen. Gibt es pflanzliche Alternativen und helfen diese natürlichen Antibiotika tatsächlich?

Was ist ein Antibiotikum?

Die Entdeckung der Antibiotika gilt zurecht als Meilenstein der modernen Medizin. Viele Krankheiten, die in früheren Zeiten regelmäßig zum Tode führten, können heute dank der antibiotisch wirksamen Substanzen gut behandelt werden.

Bei einem Antibiotikum handelt es sich letztendlich um ein Mittel, das gegen Bakterien wirksam ist. Diese Erreger verursachen, wenn sie an die falsche Stelle gelangen, diverse Infektionskrankheiten von der Nebenhöhlen- bis zur Lungenentzündung. Unbehandelt führen schwere bakterielle Infektionen meist zu Komplikationen. Unser Immunsystem ist gegen diese Krankheiten oft chancenlos.

Das Antibiotikum tötet die Bakterien entweder direkt ab oder hemmt ihr Wachstum und erleichtert unserem Immunsystem auf diesem Wege die Arbeit. Antibiotika, die Bakterien abtöten, werden bakterizid genannt, während Mittel, die das Wachstum der Bakterien hemmen, bakteriostatisch genannt werden.

Wird kein Antibiotikum verabreicht, vermehren sich die Bakterien unaufhörlich und verbreiten sich im Körper. Die befallenen Organe und Körperstrukturen entzünden sich und werden in ihrer Funktion stark eingeschränkt. Sind lebenswichtige Organe betroffen oder gehen die Bakterien ins Blut über, besteht Lebensgefahr.

Vor der Entdeckung der Antibiotika gab es keine adäquaten Mittel gegen derartige Erkrankungen. Lungenentzündungen und andere schwere bakterielle Infektionen führten regelmäßig zum Tode und waren gefürchtet. Seit Antibiotika flächendeckend eingesetzt werden, können diese Erkrankungen gut beherrscht werden.

Schattenseiten der Antibiotika

Auch wenn man den Eindruck bekommen kann, dass Antibiotika wahre Wundermittel seien, die in jedem Falle Leben retten könnten. Dem ist jedoch nicht so. Auch das Potential dieser Medikamente ist begrenzt. Darüber hinaus sind die Bakterien, die mit diesen Mitteln bekämpft werden, keineswegs chancenlos unterlegen.

Ausbildung von Resistenzen

Aufgrund kurzer Generationszeiten gelingt es ihnen recht schnell, sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Bezogen auf die betrachteten Antibiotika bedeutet dies, dass Bakterien sich auch an diese anpassen und Resistenzen entwickeln können.

Derartige Resistenzen werden durch einen unsachgemäßen Einsatz der Antibiotika geradezu befeuert. Je häufiger Bakterien in Kontakt mit einem bestimmten Antibiotikum kommen und diesen Kontakt überleben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Resistenzentwicklung gegen diesen Wirkstoff.

Es ist anzumerken, dass nicht jedes Antibiotikum gegen jede Bakterienart wirksam ist. In unserem Körper leben, auch bei bester Gesundheit, Milliarden von Bakterien. Werden wir krank und nehmen ein antibiotisches Mittel ein, kommen all diese Bakterien mit dem Wirkstoff in Kontakt.

Das Antibiotikum wirkt jedoch nur gegen einen Teil dieser Bakterien, während alle anderen die Medikamentengabe überleben. Dabei hat die medizinische Forschung herausgefunden, dass verschiedenartige Bakterien untereinander Informationen austauschen können.

Verfügt ein einziges Bakterium über eine Mutation, die es resistent gegenüber einem bestimmten Wirkstoff macht, gibt es diese also nicht nur an seine Nachkommen weiter, sondern übermittelt sie mittels bakteriellem Gentransfer auch an andere Bakterien.

Nehmen wir nun sehr häufig Antibiotika ein, steigt die Wahrscheinlichkeit des Herausbildens resistenter Bakterienstämme, die gegenüber dem verabreichten Wirkstoff unempfindlich werden.

Mit der Zeit wirken die herkömmlichen Mittel nicht mehr. Es droht der Rückfall in die präantibiotische Ära. In einem gewissen Maße ist dieser Rückschritt bereits heute zu beobachten. Denn die Medizin wird immer stärker gegen multiresistente Keime machtlos.

Auswirkung auf die Darmflora

Eine weitere negative Folge häufiger Antibiotikagabe besteht in einer Beeinträchtigung der Darmflora. Ein Großteil der in unserem Körper lebenden Bakterien befindet sich im Darm. Diese Bakterien sind keineswegs schädlich, sondern erfüllen vielmehr vielfältige Aufgaben und tragen zu unserer Gesundheit bei.

So unterstützen sie etwa die Verdauung und haben einen Einfluss auf unser Immunsystem. Wird nun ein Antibiotikum verabreicht, tötet dieses alle Bakterien, die in seinem Wirkspektrum liegen. Es kann nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien differenziert werden.

Die für uns wichtigen Darmbakterien werden durch die Antibiotikagabe also ebenfalls in beträchtlichem Maße reduziert. Dies führt häufig zu Nebenwirkungen in Form von Durchfällen, Verdauungsbeschwerden und Übelkeit.

Nehmen wir häufig Antibiotika, besteht die Gefahr einer Fehlbesiedelung des Darms. Werden die guten Bakterien im Darm immer wieder abgetötet, kann es dort zu einer Ansiedlung schädlicher Bakterien kommen. Dies hat wiederum negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Natürliche Antibiotika als Alternative

Natürliche Antibiotika können durchaus eine Alternative zu den gängigen Mitteln darstellen. Auch ein großer Teil der heute eingesetzten antibiotischen Stoffe stammt aus der Natur. Das Penicillin beispielsweise, welches als erstes modernes Antibiotikum gilt, wird aus einem Schimmelpilz gewonnen.

Ebenso verhält es sich mit vielen anderen antibiotischen Mitteln. Nicht selten handelt es sich bei diesen um Stoffe, die von Pflanzen zur Abwehr von Bakterien produziert und eingesetzt werden. Diese Eigenschaften der Pflanzen kann der Mensch sich zunutze machen und die besonderen Stoffe als pflanzliche Antibiotika verwenden.

Die pharmazeutische Industrie verändert die Naturstoffe in der Produktion oder bildet diese künstlich nach. Anders wäre eine Massenproduktion von antibiotischen Medikamenten nicht möglich. Im Zuge dieser künstlichen Herstellung ursprünglich natürlicher Stoffe werden diese nicht selten verändert, um ihre Eigenschaften zu modellieren.

Die nachfolgend vorgestellten pflanzlichen Antibiotika hingegen werden meist so naturbelassen wie möglich verabreicht. Einige werden jedoch ebenfalls bereits industriell oder semi-industriell hergestellt.

Andere wiederum werden derzeit intensiv erforscht, um zu einem späteren Zeitpunkt in die Massenproduktion gehen zu können. Neben diesen existieren auch solche pflanzlichen Antibiotika, die nicht für die industrielle Produktion geeignet sind. Diese können meist in Naturform eingenommen werden.

Unterschiede zu herkömmlichen Mitteln

Hervorzuheben ist auch, dass es sich bei den natürlichen Antibiotika meist nicht um isolierte Stoffe, sondern um Stoffgemische handelt. Während herkömmliche Antibiotika meist nur gegen wenige Bakterien wirken, ist das Wirkspektrum ihrer pflanzlichen Pendants meist breiter.

Darüber hinaus sind einige dieser natürlichen Stoffgemische auch gegen andere Krankheitserreger wie Viren und Pilze wirksam. Aus diesem Grund ist der Begriff der „natürlichen Antibiotika“ nicht immer ganz zutreffend. Es handelt sich häufig eher um „natürliche Antiseptika“ oder „natürliche Antimikrobiotika“.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Einsatz natürlicher Alternativen nicht zur Resistenzbildung führt. Die Pflanzen, aus denen die natürlichen Wirkstoffe gewonnen werden, setzen diese seit Jahrtausenden ein, ohne dass Resistenzen beobachtet werden konnten.

Warum Bakterien keine Resistenzen gegen diese Stoffe entwickeln, ist nicht abschließend geklärt. Vermutlich liegt der Grund darin, dass es sich nicht um isolierte Stoffe, sondern um Gemische aus zahlreichen unterschiedlich wirksamen Stoffen handelt.

Bei lebensbedrohlichen oder schweren Erkrankungen sollte jedoch immer ein Arzt aufgesucht werden. In diesem Falle ist die Gabe eines modernen Antibiotikums sinnvoll und mitunter lebensrettend. Ein pflanzliches Antibiotikum ist hingegen nur bei leichteren Beschwerden sinnvoll einsetzbar.

Acht natürliche Antibiotika

Knoblauch

Natürliches Antibiotikum Knoblauch
Dem Knoblauch werden allerlei gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Im Labor konnte gezeigt werden, dass er auch gegen Bakterien wirksam ist1. Inwiefern diese Ergebnisse auf einen Einsatz im lebenden Organismus übertragen werden können, ist bisher jedoch nicht abschließend geklärt.

Verantwortlich für die Wirkung ist ein Stoff namens Allicin, der auch für den typischen Geruch des Knoblauchs sorgt. Als pflanzliches Antibiotikum wird Knoblauch vor allem bei leichteren Infektionen der oberen Atemwege eingesetzt.

Darüber hinaus gilt er als natürliches Heilmittel bei Vaginalinfektionen. Von dieser Anwendung ist heute aufgrund besserer Alternativen jedoch abzuraten.

Propolis

Propolis – auch bekannt als „Bienenkittharz“ – wird von Honigbienen genutzt und dient der Abriegelung des Bienenstocks. Dieser wird mit Propolis abgedichtet, um im Inneren eine konstante Temperatur zu erreichen, die von den Bienen benötigt wird. Medizinisch wertvoll sind vor allem die Flavonoide, die im Propolis enthalten sind.

Diese wirken bakteriostatisch und machen den Stoff somit zum natürlichen Antibiotikum2. Eingesetzt wird Propolis vor allem bei Infektionen im Mund- und Rachenraum. In Form von Salben kann es darüber hinaus auch bei Infektionen der Haut zum Einsatz kommen.

Bärentraubenblätter

Bärentraubenblätter enthalten Phenolglykoside, Gerbstoffe, Flavonoide und organische Säuren. All diese Stoffe sorgen für die antibiotische Wirkung3. Als Hauptwirkstoff gilt das Glykosid Arbutin, welches nachgewiesenermaßen desinfizierend wirkt.

Extrakte, die aus Bärentraubenblättern gewonnen werden, werden ausschließlich bei leichten Blasenentzündungen eingesetzt. In Apotheken sind Fertigarzneimittel erhältlich, die auf diesen Extrakten basieren.

Obwohl es sich bei diesen Mitteln um rein pflanzliche Antibiotika handelt, sollten sie nicht länger als eine Woche und nicht häufiger als fünfmal im Jahr eingenommen werden. Andernfalls besteht die Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen.

Salbei

Salbei wird heute in Form von Bonbons und Tees relativ häufig als unterstützendes Mittel bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum verordnet. Darüber hinaus kommt die Pflanze als Gewürz in der Küche zum Einsatz. Tatsächlich sorgen die enthaltenen ätherischen Öle für eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung4.

Bei Rachen- und Halsentzündungen ist die Anwendung in Form eines Tees ebenso sinnvoll wie bei Zahnfleischentzündungen. Wichtig ist, bereits bei den ersten Symptomen mit der Behandlung zu beginnen.

Außerdem sollten Dosierungsanleitungen trotz des gewöhnungsbedürftig starken Geschmacks eingehalten werden. Bonbons sind indes nur als Unterstützung und nur in zuckerfreier Variante empfehlenswert.

Ringelblume

Die Ringelblume ist bereits seit Urzeiten als Heilpflanze bekannt. Sie enthält eine Vielzahl an wertvollen Stoffen, die nicht nur gegen Bakterien wirken. Auch gegen Viren und Pilze können die enthaltenen Pflanzenstoffe eingesetzt werden5.

Sinnvoll ist die Anwendung der Ringelblume vor allem bei Hautproblemen und -entzündungen. In Form von Salben wirkt sie desinfizierend und trägt so zur Heilung infizierter Haut bei.

Senföle (Meerrettich und Kapuzinerkresse)

Senföle sind die wohl interessantesten pflanzlichen Antibiotika. Ihr Potential wurde in verschiedenen Studien untersucht und bewiesen6. Folgerichtig sind mittlerweile auch Fertigarzneimittel erhältlich, die die wertvollen Pflanzenstoffe enthalten.

Der Mensch profitiert vor allem von der Vielfalt der enthaltenen Öle, die im Zusammenspiel gegen eine ganze Reihe von Krankheitserregern wirksam sind. So töten sie nicht nur Bakterien, sondern auch Viren und Pilze ab. Senföle sind also nicht nur natürliche Antibiotika, sondern auch natürliche Virostatika und natürliche Antimykotika.

Eingesetzt werden sie vor allem bei Nasennebenhöhlen- sowie Blasenentzündungen. Darüber hinaus sind sie auch bei viralen Erkältungskrankheiten und anderen leichten Infekten der oberen Atemwege wirksam. Außerdem können Senföle bei rezidivierenden Infekten eingesetzt werden.

Wer also häufig unter Blasen- oder Nebenhöhlenentzündungen leidet, kann von einer langfristigen Therapie mit den natürlichen Stoffen profitieren.

Aloe Vera

Die Aloe Vera ist eine traditionelle Heilpflanze, der zahlreiche Wirkungen nachgesagt werden. Ihr Saft wirkt antibakteriell7. Angewendet wird er äußerlich gegen bakterielle Erkrankungen der Haut. Darüber hinaus fördert die Pflanze die Wundheilung.

Teebaumöl

Beim Teebaumöl handelt es sich wieder um ein wahres Antiseptikum. Es tötet nicht nur Bakterien, sondern auch Viren, Pilze und Parasiten ab8. Angewendet wird es vor allem bei Infektionen der Haut.

Es sollte darauf geachtet werden, nur wenige Tropfen des stark wirksamen Öls anzuwenden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Teebaumöl kann Cremes oder Shampoos bei Hautproblemen tropfenweise zugegeben werden. So fällt die Anwendung in der Regel leichter.

Fazit: Natürliches Antibiotikum als wertvolle Alternative

Vor allem bei leichteren bakteriellen Infektionen ist es nicht immer sinnvoll, direkt zu einem Antibiotikum zu greifen. Pflanzliche Alternativen wirken bei leichten Erkrankungen ebenfalls und beseitigen die Beschwerden auf schonendem Wege. Diese pflanzlichen Antibiotika sind meist sehr nebenwirkungsarm und führen anders als ihre chemischen Pendants nicht zu Resistenzen.

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Stress abbauen – einfache Tipps gegen Stress im Alltag https://www.vital-fit-und-gesund.de/stress-abbauen/ Mon, 11 Jun 2018 05:50:06 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4528 In der heutigen Gesellschaft scheint Stress allgegenwärtig zu sein. Bedingt durch immer stärkeren Leistungsdruck und immer weniger Raum zur freien Entfaltung, fühlen die meisten Menschen sich dauerhaft angespannt. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Angebote zur Stressreduktion immer zahlreicher werden. Den stetigen Anstieg des gefühlten persönlichen Stresslevels vermögen sie anscheinend jedoch nicht zu verhindern. Was Stress […]

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In der heutigen Gesellschaft scheint Stress allgegenwärtig zu sein. Bedingt durch immer stärkeren Leistungsdruck und immer weniger Raum zur freien Entfaltung, fühlen die meisten Menschen sich dauerhaft angespannt. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Angebote zur Stressreduktion immer zahlreicher werden.

Den stetigen Anstieg des gefühlten persönlichen Stresslevels vermögen sie anscheinend jedoch nicht zu verhindern. Was Stress eigentlich ist und wie dieser wirksam abgebaut werden kann, wissen nur wenige. Der folgende Artikel soll diese Fragen klären.

Was ist Stress?

Bereits an dieser Stelle geraten viele Menschen ins Wanken. Wir fühlen uns zwar diffus angespannt und sprechen in diesen Fällen von Stress – was die Wissenschaft unter diesem Begriff versteht, wissen wir jedoch nur selten.

Tatsächlich besteht eine Diskrepanz zwischen der alltagssprachlichen und der medizinischen Definition des Stresses. Prinzipiell handelt es sich beim Stress nämlich nicht um eine negative Reaktion. Aus evolutionsbiologischer Sicht ist Stress im medizinischen Sinne sogar sinnvoll.

Unser Körper reagiert auf außergewöhnliche Belastungen mit Stress – hierdurch wird unsere Leistungsfähigkeit für kurze Zeit gesteigert. Diese Stressreaktion des Körpers ist zeitlich klar umgrenzt und direkt auf eine Belastung zurückzuführen. Sie ist nicht schädlich.

Was alltagssprachlich und gesellschaftlich als Stress verstanden wird, ist medizinisch gesehen chronischer Stress. Bei dieser dauerhaften Anspannung, die häufig mit einer diffusen Unruhe und körperlichen Beschwerden einhergeht, sinkt die Leistungsfähigkeit.

Die eigentlich sinnvolle Stressreaktion ist beim chronischen Stress aufgrund dauerhaft starker Belastung und fehlender Bewältigungsmechanismen permanent vorhanden.

Der körperliche Ablauf der Stressreaktion

Auf körperlicher Ebene läuft eine Stressreaktion bei jedem Menschen auf die gleiche Art und Weise ab. Dies ist vor allem interessant, da die Symptome, die mit akutem Stress einhergehen, sich bei den meisten Menschen deutlich unterscheiden.

Verantwortlich für das Funktionieren der körperlichen Stressreaktion sind die sogenannte Stresshormone. Diese werden in Folge einer körperlichen oder psychischen Belastung ausgeschüttet.

Sie versetzen den Körper in Alarmbereitschaft, steigern unsere Leistungsfähigkeit kurzzeitig und bereiten somit auf die Bewältigung der auslösenden Situation vor. Recht plakativ kann von einer Vorbereitung auf eine „Fight-or-Flight-Situation“ gesprochen werden.

Spannend ist die Tatsache, dass in Reaktion auf eine solche stressauslösende Situation zahlreiche hormonelle Veränderungen stattfinden. Dies macht es schwer, die Gruppe der „Stresshormone“ klar zu umgrenzen.

Besonders herauszuheben sind in jedem Falle die Katecholamine und die Glukokortikoide. Zu ersterer Gruppe zählen untere anderem Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, während das gemeinhin als Stresshormon bekannte Cortisol den Glukokortikoiden zuzuordnen ist.

Das psychophysiologische Stressmodell nach Henry

Warum exakt diese Hormone ausgeschüttet werden und wann genau dies der Fall ist, ist nicht endgültig geklärt. Zahlreiche Stressmodelle versuchen, die Reaktion des Körpers auf bestimmte Stressreaktionen zu erklären. Besonders nennenswert ist hier das psychophysiologische Stressmodell von Henry, da es sich deutlich von anderen Stressmodellen unterscheidet.

Andere gängige Stressmodelle besagen letztendlich nicht wesentlich mehr als dass der Körper mit der Ausschüttung der Stresshormone als Reaktion auf einen Stressor eine Reaktion auslösen will, die ihn selbst schützt und somit letztendlich eine Anpassung an eine geartete Situation anstrebt.

Das Modell von Henry hingegen lässt eine differenziertere Betrachtung verschiedener Stressreaktionen zu. So geht Henry davon aus, dass der Körper auf unterschiedliche Stressoren mit spezifischen Hormonausschüttungen reagiert.

Angst, die gemeinhin eine Flucht hervorruft, geht laut Henry mit einer verstärkten Adrenalinausschüttung einher, während Ärger zu einer vermehrten Noradrenalin- und Testosteronausschüttung führt, da der Körper hier in Kampfbereitschaft versetzt werden soll.

Die Depression, welche mit Kontrollverlust und gesellschaftlicher Unterordnung einhergeht, führt laut Henry als Stressor hingegen zu einer starken Cortisolausschüttung bei gleichzeitigem Abfall des Testosteronspiegels.

Stress
Es bleibt in jedem Falle festzuhalten, dass die akute Stressreaktion eine evolutionsbiologisch sinnvolle Reaktion ist. Stress ist also durchaus differenziert betrachtbar und nicht in jedem Falle negativ.

Lediglich länger anhaltender, nicht zu bewältigender, chronischer Stress hat merkbar negative Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit. Die akute Stressreaktion hingegen erlaubt uns, in Gefahrensituationen und bei extremen Belastungen angemessen zu reagieren.

Symptome von Stress

Die Stresssymptome unterscheiden sich von Mensch zu Mensch mitunter deutlich. Akuter Stress, den wir alltagssprachlich häufig nicht als solchen bezeichnen, kann unter anderem mit Herzklopfen, schneller und flacher Atmung, einer angespannten Muskulatur im Bereich von Nacken, Schultern und Rücken, Schweißausbrüchen, einem trockenen Mund, Übelkeit, zitternden Händen und Knien oder einem diffusen Gefühl von Nervosität einhergehen.

Ist die belastende Situation nicht mehr vorhanden – sind wir also keinem Stressor mehr ausgesetzt – klingen die Symptome ab. Die akute Stressreaktion ist vorüber.

Beim chronischen Stress hingegen bestehen dauerhaft Stresssymptome. Dies kann wiederum zu weiteren Beschwerden führen, was den Alltag der Betroffenen mitunter deutlich beeinträchtigt.

Tritt Stress im Übermaß auf und kann nicht durch Entspannung bewältigt werden, wird er zum Gesundheitsrisiko. So lässt chronischer Stress die Wahrscheinlichkeit des Auftretens zahlreicher Erkrankungen stark steigen. Zu den möglichen Folgen chronischen Stresses zählen unter anderem:

  • Infektanfälligkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Magengeschwüre
  • Hoher Blutdruck
  • Erhöhte Blutzuckerwerte
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Herzinfarkt
  • Muskelverspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Erschöpfungszustände
  • Depression
  • Suchterkrankungen
  • „Burn-Out“
  • Verzögerte Wundheilung
  • Tinnitus
  • Osteoporose
  • Schlafstörungen
  • Denkstörungen

Diese Auflistung verschiedenster möglicher Folgen chronischen Stresses erhebt keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie macht jedoch bereits deutlich, dass unterschiedlichste Körper- und Organsysteme unter dauerhaftem Stress leiden. Die physischen und psychischen Folgen sind gravierend.

Stress abbauen – 7 effektive Methoden

Die gute Nachricht: Obwohl wir es häufig nicht so empfinden, liegt es in unserer Macht, dem Stress entgegenzuwirken. Hierfür müssen wir vor allem unsere eigenen Bedürfnisse erkennen und befriedigen, was uns im heutigen Alltag erstaunlich schwerfällt.

Mit den folgenden sieben Methoden für den Stressabbau kann ein entspannter Alltag jedoch problemlos möglich werden.

Für die eigenen Bedürfnisse einstehen

Zunächst ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse zu kennen. Ist dies der Fall, besteht der wesentlich schwierigere Schritt darin, für diese Bedürfnisse einzustehen. In der heutigen Zeit mit permanentem Leistungsdruck und ständiger Erreichbarkeit fällt es meist schwer, unangenehme Aufgaben abzulehnen.

Ruft der Chef am Abend an und will eine vorgeblich dringliche Aufgabe delegieren, die unbedingt bis zum nächsten Tag erledigt sein muss, ärgern wir uns, sagen meist jedoch zu. Darüber hinaus sind wir versucht, auch am Abend und im Urlaub unsere Mails zu checken und auf scheinbar Wichtiges sofort zu reagieren.

Obwohl wir lieber entspannen und unsere freie Zeit genießen würden, fühlen wir uns genötigt, diese Erreichbarkeit zu gewährleisten und ständig für andere Personen zur Verfügung zu stehen. Ähnliches lässt sich auch in anderen Lebensbereichen beobachten. Das Resultat dieser kompletten Erreichbarkeit ist ständiger Stress.

Abbauen lässt er sich auf einfache Weise: Anrufe und Mails müssen in der freien Zeit nicht entgegengenommen oder gelesen werden. Wer sich unter Druck gesetzt fühlt, sollte Extrawünsche konsequent ablehnen und sich in seiner Freizeit nicht mit der Arbeit beschäftigen. Notfalls hilft es, das Handy abzuschalten.

Die arbeitsbezogenen Zwänge, die wir für gegeben halten, sind letztendlich durch uns selbst gemacht. Es liegt also in unserer Hand, ob wir entspannen wollen oder nicht.

Digitale Entgiftung

Dieser recht plakative Ausdruck macht schnell deutlich, worum es geht: Auch Facebook und Co. tragen letztendlich zu unserem Stress bei. Oft bedienen wir diese Apps mit schlechtem Gewissen, können jedoch nicht wiederstehen.

Uns ist meist durchaus bewusst, dass es nicht sonderlich gesund ist, während des Essens, des Fernsehens und des vermeintlichen Entspannens permanent auf den Bildschirm unseres Smartphones zu schauen. Letztendlich kommen wir auch ohne diese Apps zurecht.

Die Sorge, etwas zu verpassen, wenn wir nicht permanent in das blaue Licht starren, ist also unberechtigt. Auch hier gilt: Wer das Smartphone hin und wieder abschaltet, ist entspannter.

Sport treiben

Sport wirkt nachweislich dabei, Stress abzubauen. Nach einem langen Arbeitstag kommen wir gestresst nach Hause und lassen uns auf die Couch fallen, die wir nicht mehr verlassen. Wir fühlen uns erschöpft und nicht in der Lage, Sport zu treiben. Doch die sportliche Aktivität ist genau in dieser Situation geradezu notwendig.

Sport stresst unseren Körper ebenfalls. Was paradox klingt, hat jedoch einen fundierten Hintergrund. Nach einem Arbeitstag folgen auf Stress nicht Entspannung und Erholung. Nach sportlicher Betätigung ist dies jedoch der Fall. Joggen wir nach der Arbeit beispielsweise eine halbe Stunde lang moderat, fühlen wir uns danach entspannt.

Darüber hinaus hebt Sport die Stimmung und kann Ängste lösen. Bei aller Motivation ist jedoch vor allem auf zwei Dinge zu achten: Angemessenheit und Regelmäßigkeit. Die Belastung darf nicht zu stark sein. Wer dreimal wöchentlich moderat joggt oder walkt, ist auf der sicheren Seite.

Jede Bewegung hilft uns, Stress abbauen zu können. Morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, ist also ebenfalls sinnvoll.

Meditation

Die Meditation ist gewissermaßen der Königsweg zu Ausgeglichenheit, innerem Frieden, Selbstannahme und Entspannung. Wer täglich nur wenige Minuten meditiert, erfährt bereits eine deutliche Veränderung.

Meditierende spüren ungeahnte Ressourcen, schließen Frieden mit sich selbst, schalten ihre Gehirnaktivität für kurze Zeit herab und geraten in einen Zustand absoluter physischer und psychischer Entspannung. Stress hat also keine Chance mehr. In der Sprache des Buddhismus wird diese Erfahrung äußerst treffend als heilsam beschrieben.

Stress
An dieser Stelle sei angemerkt, dass Religiosität oder Neigungen zu Esoterik oder Spiritualität keineswegs notwendig sind. Die Wirkungen der Meditation sind wissenschaftlich bewiesen und vollkommen unabhängig von den religiösen oder weltanschaulichen Lehren von Buddhisten, Yogis oder anderen traditionellen Anwender dieser Methoden.

Meditation ist technisch indes wesentlich einfacher als gemeinhin angenommen. Nachdem eine bequeme, aufrechte Haltung eingenommen wurde, wird die Aufmerksamkeit auf den Atem gerichtet. Bei tiefer, natürlicher Bauchatmung soll jeder Atemzug ganz bewusst wahrgenommen werden. Die Augen können bei der Meditation geschlossen werden.

Nach einigen Minuten der Beobachtung des Atems kann dieser bewusst verlangsamt werden, ohne die Aufmerksamkeit auf ihn aufzugeben. Diese Konzentration auf jeden Atemzug bewirkt eine nach innen gerichtete Fokussierung. Gedanken werden zwar noch wahrgenommen, erscheinen jedoch vorüberziehend und können losgelassen werden.

Das Umherspringen der Gedanken wird durch eine tiefe Entspannung abgelöst, die als äußerst angenehm empfunden wird und Stress abbaut.

Atemübungen als Entspannungstechnik

Bereits die tiefe Bauchatmung, die Teil einer Meditation ist, wirkt entspannend. Wer schnell Stress abbauen möchte, kann etwa zwei Minuten lang tief in den Bauch atmen und versuchen, sich auf diese tiefe Atmung zu konzentrieren.

So kann eine zwar nicht an das Niveau einer Meditation heranreichende, kurzfristig jedoch hilfreiche Entspannung erreicht werden.

Erholsamer Schlaf

Während des Schlafes regeneriert der menschliche Körper. Wir entspannen vollkommen und gehen im Idealfall frisch und erholt in den nächsten Tag. Um von diesem Effekt profitieren zu können, sollten wir auf eine angemessene Schlafhygiene und regelmäßigen Schlaf achten. Es ist ratsam, feste Zeiten für das Schlafengehen und das Aufstehen festzulegen und diese bis auf wenige Ausnahmen einzuhalten.

Wer Schlafprobleme hat, kann elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer entfernen, eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen kein Handy mehr benutzen, eine seinem Körper angemessene Matratze kaufen und durch Lüften für eine angenehme Raumtemperatur sorgen. Die Schlafdauer sollte sieben bis acht Stunden pro Nacht betragen.

Schlafen wir gut und regelmäßig, sind wir insgesamt erholter und bauen nicht nur bestehenden Stress ab, sondern sind auch weniger anfällig für neuen Stress.

Bewusste Auszeiten schaffen

Bewusste Auszeiten vom Alltag sind enorm wichtig. Während dieser Auszeiten sollten wir für niemanden, der nicht Teil der Auszeit ist, erreichbar sein und uns vollkommen uns selbst widmen. Derartige Auszeiten müssen indes nicht aufwendig sein.

Bereits das Einnehmen einer Mahlzeit ohne Blick auf das Handy oder in den Fernseher kann eine solche Auszeit darstellen. Darüber hinaus sind auch das Ausführen von Hobbys, Treffen mit Freunden, Massagen, das Lesen guter Bücher und andere Aktivitäten, die Freude bereiten, ohne zu Stress zu führen, begrüßenswert.

Fazit: Stress abbauen ist möglich!

Chronischer Stress ist ein gesundheitlicher Risikofaktor. Wer sich Zeit für sich selbst nimmt, kann dem Stress jedoch effektiv entgegenwirken.

Im Alltag sollte bewusst für Auszeiten und Entspannungsphasen gesorgt werden. Regelmäßiger moderater Sport, das Abschalten des Smartphones, das bewusste Ablehnen ständiger Erreichbarkeit und Meditationen sind enorm hilfreich.

Darüber hinaus wirken regelmäßiger und ausreichender Schlaf sowie Zeit für die eigenen Interessen und Bedürfnisse Stress entgegen.

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Abnehmen ohne Kohlenhydrate – wie es erfolgreich gelingt https://www.vital-fit-und-gesund.de/abnehmen-ohne-kohlenhydrate/ Mon, 04 Jun 2018 14:37:31 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4466 Übergewicht zählt in der heutigen Zeit zum Alltag. Trotz der weiten Verbreitung gilt es aber weiterhin als unschön und wird von den Betroffenen meist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Während das Fett bei einigen Menschen nach einer Ernährungsumstellung schnell schmilzt, resignieren andere ob der Fruchtlosigkeit all ihrer Abnehmbemühungen. Kann der weitgehende Verzicht auf […]

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Übergewicht zählt in der heutigen Zeit zum Alltag. Trotz der weiten Verbreitung gilt es aber weiterhin als unschön und wird von den Betroffenen meist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft.

Während das Fett bei einigen Menschen nach einer Ernährungsumstellung schnell schmilzt, resignieren andere ob der Fruchtlosigkeit all ihrer Abnehmbemühungen. Kann der weitgehende Verzicht auf Kohlenhydrate beim effektiven Abnehmen helfen?

Funktioniert Abnehmen gut, wenn man Kohlenhydrate reduziert?

Die kurze Antwort lautet „Ja“. Auch hartnäckige Fettpolster lassen sich durch den Verzicht auf Kohlenhydrate effektiv beseitigen. Warum dem so ist und welche Faktoren beim Abnehmen ohne Kohlenhydrate zu beachten sind, soll in den folgenden Zeilen erläutert werden.

Zunächst ist zu klären, aus welchem Grund Kohlenhydrate prädestiniert sind, uns dick zu machen. An dieser Stelle ist eine Betrachtung des Wesens der Kohlenhydrate unerlässlich. Denn was sind Kohlenhydrate eigentlich? Kaum ein Abnehmwilliger kann diese Frage präzise beantworten.

Die Antwort ist indes recht einfach: Kohlenhydrate sind letztendlich Ketten aus Zuckermolekülen. Unterschieden wird zwischen der Länge der Kette, d.h. der Anzahl der Zuckerteile eines Moleküls.

Kurzkettige und langkettige Kohlenhydrate

Kurzkettige Kohlenhydrate, allen voran die sogenannte Einfachzucker, sind für unsere Gesundheit mit Vorsicht zu genießen. Sie können nicht nur dick, sondern auch krank machen. Klassischer Vertreter dieser einfachen Kohlenhydrate ist der gewöhnliche Haushaltszucker. Darüber hinaus zählt auch der von uns gemeinhin sehr geschätzte Traubenzucker zu den einfachen Kohlenhydraten.

Einfache bzw. kurzkettige Kohlenhydrate werden durch die kurze Zuckerkette definiert. Im schlechtesten Falle handelt es sich um einen Einfachzucker, was bedeutet, dass ein einzelnes Zuckermolekül vorliegt. „Einfachzucker“ bedeutet letztendlich also nichts anderes als „reiner Zucker“.

Je länger und damit komplexer Kohlenhydrate werden, desto sinnvoller sind ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Komplexe Kohlenhydrate, die aus vielen aneinandergereihten Zuckermolekülen bestehen, finden sich vor allem in Lebensmitteln, die wir gemeinhin für gesund halten. Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten etwa zahlreiche komplexe Kohlenhydrate.

Verdauung von Kohlenhydraten

Die Ursache für die unterschiedliche Wirkung kurz- und langkettiger Kohlenhydrate ist im Kohlenhydratstoffwechsel zu finden. Nachdem wir ein Lebensmittel aufgenommen haben, gelangt es in den Verdauungstrakt. Im Darm wird es von bestimmten Enzymen in seine einzelnen Bestandteile aufgespalten.

Die aufgenommenen Kohlenhydrate müssen also erst zerlegt werden, bevor sie vom Körper verwendet werden können. Die zuständigen Enzyme lösen die Ketten von Zuckermolekülen also wieder auf – erst wenn einzelne Zuckermoleküle vorliegen, ist die Arbeit beendet. Das Aufspalten komplexer Kohlenhydrate ist eine langwierige, anspruchsvolle Arbeit.

Kurzkettige Kohlenhydrate hingegen sind sehr schnell aufgespalten. Einfachzucker müssen gar überhaupt nicht bearbeitet werden, da das einzelne Zuckermolekül sofort vorliegt.

Dies hat zur Folge, dass Einfachzucker vom Darm aus sofort ins Blut gelangen. Kurzkettige Kohlenhydrate – Zweifachzucker beispielsweise – gelangen ebenfalls sehr schnell ins Blut, da die Enzyme kaum Arbeit investieren müssen, um die kurze Kette zu trennen.

Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel

Die Menge der im Blut befindlichen Zuckermoleküle wird fachsprachlich als Blutzuckerspiegel bezeichnet. Dieser steigt sehr schnell und stark an, wenn wir Einfachzucker oder andere kurzkettige Kohlenhydrate zu uns nehmen. Bereits das kann aus gesundheitlicher ein Risiko darstellen.

Hinzu kommt jedoch die Reaktion auf diesen extremen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Beim menschlichen Körper handelt es sich um ein System, das bestrebt ist, zu jeder Zeit einen ausgeglichenen Zustand herzustellen. Ein solcher Anstieg wird also mit einer ausgleichenden Handlung beantwortet.

Bei dieser handelt es sich um die Ausschüttung des Hormons Insulin. Das Insulin fungiert gewissermaßen als Türöffner, indem es die Körperzellen auf die Aufnahme des Zuckers vorbereitet und den Zuckermolekülen somit hilft, in die einzelnen Zellen zu gelangen. Auf diese Weise senkt es den Blutzuckerspiegel wieder.

Da der Körper einen schnellen Ausgleich herbeiführen will, schüttet er bei einem hohen Blutzuckerspiegel große Mengen an Insulin aus. Dies hat zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel ebenso schnell und stark absinkt, wie er zuvor gestiegen ist. Dies wiederum resultiert oft in Heißhungerattacken. Wir essen letztlich also mehr, als wir eigentlich benötigen.

Langkettige Kohlenhydrate hingegen müssen zunächst aufwendig aufgespalten werden. Die einzelnen Zuckermoleküle werden nur langsam ins Blut abgegeben, was einen moderaten Anstieg des Blutzuckerspiegels und eine geringere Insulinausschüttung zur Folge hat. Nehmen wir langkettige Kohlenhydrate auf, fühlen wir uns daher lange gesättigt.

Weitere Gründe für das Abnehmen ohne Kohlenhydrate

Weiterhin finden sich vor allem zwei Gründe, die eine Kohlenhydratminimierung sinnvoll erscheinen lassen.

Zum einen werden Kohlenhydrate – wie auch Fette – bei übermäßiger Energiezufuhr in Körperfett umgewandelt und als Energiereserve eingelagert. Bei Kohlenhydraten geschieht dies recht häufig, was darauf zurückzuführen ist, dass vor allem einfache Kohlenhydrate sehr energiereich sind, ohne wertvolle Nährstoffe zu liefern oder uns zu sättigen.

Kohlenhydrate
Nehmen wir kurzkettige Kohlenhydrate oder Einfachzucker auf, decken wir also einen großen Teil unseres Energiebedarfs, ohne in relevantem Maße zur Deckung unseres Nährstoffbedarfs beizutragen. Wir fühlen uns weiterhin hungrig.

Die Aufnahme dieser leeren Kalorien sorgt nicht selten dafür, dass wir unseren tatsächlichen Energiebedarf überschreiten und so für die Einlagerung weiterer Energiereserven sorgen.

Zum anderen ist unser Körper nicht gezwungen, auf seine Fettreserven zurückzugreifen, solange er in ausreichendem Maße mit Kohlenhydraten versorgt wird. Befindet sich Zucker im Blut, wird der Körper immer zunächst diesen Zucker zur Energiegewinnung einsetzen.

Führen wir also konstant Zucker zu, greift unser Körper nie auf seine Fettreserven zurück. Hierbei ist zu beachten, dass auch die gesunden langkettigen Kohlenhydrate in einfache Zuckermoleküle aufgespalten werden und im Blut als solche vorliegen.

Abnehmen ohne Kohlenhydrate ist prinzipiell also eine gute Idee.

Wie viele Kohlenhydrate sind pro Tag „erlaubt“

Eine strikte, allgemeingültige Grenze kann beim Abnehmen ohne Kohlenhydrate nicht genannt werden. Menschen sind ebenso wie ihr Energiebedarf verschieden. Prinzipiell sollte jedoch darauf geachtet werden, die Zufuhr an Kohlenhydraten zu reduzieren und an den allgemeinen Energie- und Nährstoffbedarf anzupassen.

Weiterhin sollte vor allem auf einfache, kurzkettige Kohlenhydrate verzichtet werden. Komplexe Kohlenhydrate, die etwa in Vollkornprodukten zu finden sind, dürfen hingegen weiterhin verzehrt werden – natürlich in Maßen.

Häufig findet sich die Angabe 100 Gramm erlaubter Kohlenhydrate pro Tag. Diese kann als erste Orientierung sinnvoll sein. Der Vorteil dieser Grenze besteht darin, dass sie einerseits eine deutliche Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr darstellt, andererseits jedoch ohne größere Probleme zu realisieren ist.

Strikte Low-Carb-Diäten erlauben teilweise weniger als 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag. Eine solch restriktive Herangehensweise ist aus gesundheitlicher Sicht nicht zu empfehlen. Darüber hinaus fällt es dem durchschnittlichen Westeuropäer enorm schwer, sich an diese Richtlinie zu halten, was sich letztendlich negativ auf die Motivation auswirkt und nicht selten zum Abbruch der Diät führt.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die durchschnittliche tägliche Kohlenhydratzufuhr in unseren Breitengraden bei etwa 300 Gramm liegt.

Mit der Orientierung an einer erlaubten Zufuhr von 100 Gramm Kohlenhydraten, die aus gesunden Lebensmitteln stammen sollten, kann in der Praxis also bereits viel erreicht werden. Zucker und andere kurzkettige Kohlenhydrate – vor allem aus Weißmehlprodukten – sollten jedoch weitgehend aus der Ernährung verbannt werden.

Verbotene Lebensmittel

Wer abnehmen möchte, sollte vor allem auf Produkte verzichten, die kurzkettige Kohlenhydrate enthalten. Lebensmittel, die langkettige Kohlenhydrate enthalten, sind im Rahmen moderater Low-Carb-Diäten nicht vollkommen verboten. Sie sollten jedoch in geringeren Mengen als gewöhnlich verzehrt werden.

Zu den „verbotenen“ Lebensmitteln zählen:

  • Süßigkeiten
  • Nudeln
  • Traubenzucker
  • Weißbrot
  • Softgetränke
  • weißer Reis
  • Kuchen und Torten
  • Kekse
  • Chips
  • Pommes frites, Kroketten und Co.
  • Fruchtsäfte

Diese Lebensmittel sollten im Rahmen einer Low-Carb-Diät vollständig oder weitestgehend gemieden werden.

Die nachfolgend vorgestellten Lebensmittel enthalten ebenfalls Kohlenhydrate, dürfen jedoch – unter Beachtung der 100-Gramm-Grenze – verzehrt werden, da es sich um überwiegend langkettige Kohlenhydrate handelt.

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen etc.)
  • Nüsse und Samen
  • Vollkorngetreide (auch Vollkornbrot, Vollkornnudeln etc.)
  • Pseudogetreide (Amaranth, Quinoa etc.)
  • Kartoffeln
  • Naturreis
  • Früchte (frisch und unverarbeitet)

Erlaubte Lebensmittel

Proteine und Fette
Einige Anhänger der Low-Carb-Ernährung setzen vor allem auf sehr fettreiche Mahlzeiten, um den Nährstoff- und Energiebedarf zu decken. Dies ist jedoch nicht sinnvoll, da auf diesem Wege eine einseitige Ernährung mit all ihren negativen Folgen gefördert wird.

Es genügt also nicht, ausschließlich die Zufuhr an Kohlenhydraten zu reduzieren. Zusätzlich muss auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Low-Carb-Ernährung ist also keineswegs ein Freifahrtschein für exzessiven Fleischkonsum, auch wenn man beim Abnehmen die Kohlenhydrate reduzieren möchte.

Generell ist darauf zu achten, trotz der Kohlenhydratminimierung den Nährstoffbedarf des Körpers zu decken. Im Hinblick auf den angestrebten Gewichtsverlust sollten zudem möglichst energiearme Lebensmittel und solche Lebensmittel, die lange sättigen, verzehrt werden. Gemüse und proteinreiche Produkte sollten also stets den Vorzug erhalten.

Zu den erlaubten Lebensmitteln zählen unter anderem:

  • Fisch
  • Fleisch
  • Eier
  • Gemüse
  • Obst (in Maßen)

Obst sollte dem Gemüse immer untergeordnet werden, da es recht große Mengen an Fruchtzucker enthält. Es bietet sich an, täglich ein bis zwei Portionen Obst und mindestens drei Portionen Gemüse zu verzehren.

Prinzipiell sollte die Auswahl der Lebensmittel immer mit Bedacht erfolgen. So ist bei den fettreichen tierischen Lebensmitteln darauf zu achten, gesunde Fette zu bevorzugen und insgesamt nicht zu viel Fett aufzunehmen.

Fisch etwa ist in diesem Sinne ein sehr wertvolles Lebensmittel. Er enthält überwiegend gesunde Fette und ist zudem sehr reich an Proteinen. Auf diese Weise sättigt er nachhaltig und trägt zur Deckung des Nährstoffbedarfs bei.

Im Rahmen der Low-Carb-Ernährung werden Fette und Proteine naturgemäß eine zentrale Rolle einnehmen. Um eine einseitige Ernährung zu vermeiden, sollten Sie stets die gesamte zur Verfügung stehende Vielfalt an Lebensmitteln nutzen. Variieren Sie also und konzentrieren Sie sich nicht auf wenige Lebensmittel.

Langkettige Kohlenhydrate können in geringem Maße in die Ernährung einbezogen werden. Sie sollten jedoch eher als Ergänzung denn als Hauptnahrungsbestandteil dienen. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, Kohlenhydrate vor allem bis zur Mittagszeit aufzunehmen. Abends sollte auf sie verzichtet werden.

Wer es gerne bequem hat, kann auch auf fertige Abnehmenprogramme wie Leichter als du denkst zurückgreifen.

Ein gesundes Low-Carb-Gericht

Das nachfolgende Gericht zeigt, dass Low-Carb-Ernährung durchaus gesund und vielfältig sein kann. Darüber hinaus ist es einfach zuzubereiten und somit für den Alltag geeignet.

Gebackener Lachs mit Blattspinat und buntem Gemüse

Zutaten für eine Person:

  • 1 Lachsfilet
  • 1 handvoll Blattspinat
  • 1/2 Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Margarine
  • 1/2 Zitrone
  • Frische Dillspitzen
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

  1. Waschen Sie das Gemüse und befreien Sie es von allen ungenießbaren Anteilen. Schneiden Sie es anschließend in kleine Würfel und geben Sie es in eine backofentaugliche Schüssel.
  2. Übergießen Sie das Gemüse mit einem EL Olivenöl. Würzen Sie es anschließend mit Pfeffer und Salz und vermengen Sie es. Bedecken Sie die Schale dann mit Alufolie.
  3. Geben Sie das Gemüse bei 180 Grad Umluft für zwanzig Minuten in den Backofen.
  4. Waschen Sie das Lachsfilet. Geben Sie es dann in eine backofentaugliche Schüssel, die Sie zuvor mit Margarine bestreichen.
  5. Pressen Sie die halbe Zitrone aus und übergießen Sie das Lachsfilet mit dem Zitronensaft. Geben Sie außerdem die frischen Dillspitzen zum Lachs. Backen Sie den Lachs bei 180 Grad Umluft etwa zwanzig Minuten.
  6. Waschen Sie den Blattspinat.
  7. Servieren Sie das gebackene Gemüse zusammen mit dem gebackenen Lachs und dem gewaschenen Spintat.

Fazit

Ohne Kohlenhydrate abzunehmen, ist durchaus sinnvoll. Hierbei sollte jedoch ein realistisch umsetzbarer Mittelweg gewählt werden. Eine tägliche Zufuhr von etwa 100 Gramm Kohlenhydraten stellt gegenüber der durchschnittlichen Zufuhr von 300 Gramm bereits eine deutliche Reduzierung dar. So kann das Abnehmen ohne problematische Begleiterscheinungen bei hoher Motivation gelingen.

Während der Diät sollte jedoch weiterhin auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Gesunde Fette und Proteine sollten im Vordergrund stehen. Eine reine „Fleischdiät“ ist also nicht erstrebenswert.

Stattdessen sollten Fisch, Fleisch und Gemüse geschickt kombiniert und mit einigen komplexen Kohlenhydraten ergänzt werden. So gelingt das Abnehmen ohne Kohlenhydrate auf gesunde Art und Weise.

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Dermafokus Clear Vital Plus – Erfahrungsbericht https://www.vital-fit-und-gesund.de/dermafokus-clear-vital-plus-erfahrungsbericht/ Sun, 03 Jun 2018 11:13:19 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4593 Akne ist ein großes Problem, das sich häufig bei Jugendlichen zeigt, aber auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben kann. Betroffene fühlen sich oft unwohl in ihrer Haut oder sogar von anderen Menschen ausgeschlossen. Mit dem Ergänzungsmittel Clear Vital Plus des Herstellers Dermafokus sollen verschiedene Körperfunktionen mit 15 natürlichen Nähr- und Wirkstoffen unterstützt werden. Denn die Ernährung […]

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Clear Vital Plus Dose Akne ist ein großes Problem, das sich häufig bei Jugendlichen zeigt, aber auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben kann. Betroffene fühlen sich oft unwohl in ihrer Haut oder sogar von anderen Menschen ausgeschlossen.

Mit dem Ergänzungsmittel Clear Vital Plus des Herstellers Dermafokus sollen verschiedene Körperfunktionen mit 15 natürlichen Nähr- und Wirkstoffen unterstützt werden. Denn die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Bekämpfung von Akne und Pickeln.

Aber funktioniert dieses Produkt wirklich? Was ist überhaupt darin enthalten und gibt es wissenschaftliche Grundlagen für diese Wirkstoffe?

Wir haben Dermafokus Clear Vital Plus getestet und schildern hier unsere Erfahrungen bei dem Bestellvorgang, der täglichen Einnahme und dem Effekt auf das Hautbild und die Akne.

Prüfen Sie selbst, ob das Produkt für Sie geeignet ist.

Was kann man gegen Akne und Pickel tun?

Die Folgen von Akne sind jedem bekannt: angefangen bei unreiner Haut, Mitessern und Pickel können bei schwereren Formen auch Papeln, Pusteln und lebenslange Aknenarben entstehen.

Oft wird daher versucht, die betroffenen Stellen direkt mit Cremes, desinfizierenden Hautreinigern und Lotions zu behandeln oder einfach mit Kosmetikprodukten zu überdecken.

Ärzte verschreiben unter Umständen sogar Medikamente mit dem Wirkstoff Isotretinoin, antibiotische Hautcremes oder die Verhütungspille zur Veränderung des Hormonhaushalts.

Diese Maßnahmen können nicht nur weitreichene Nebenwirkungen haben1,2,3,4, sondern führen langfristig auch oft zu einer Verschlechterung der Symptome. Denn Akne und Pickel sind kein oberflächliches Problem, sondern ein Anzeichen für Dysbalancen in unserem Körper.

Neben genetischen Faktoren gibt es einige verschiedene Ursachen, die zur Akne beitragen und sich individuell unterscheiden können5.

Bestimmte Bakterien spielen eine Rolle bei der Entstehung von Akne6. Mit geeigneten Stoffen kann man diese aber bekämpfen und Entzündungen lindern. Auch unsere Hormone haben einen starken Einfluss auf Akne, welcher durch einen Ausgleich des Hormonhaushalts behandelt werden kann7.

Unsere tägliche Ernährung hat eine große Bedeutung bei Menschen mit Akne8. So gibt es neben förderlichen Lebensmittel auch schädliche Nahrung, welche die Probleme nur verschlechtern9.

Genauso wichtig ist eine gesunde Darmflora mit einem Überschuss an guten Bakterienstämmen, um Akne und Pickel zu verhindern10,11.

Leider gibt es weder eine gemeinsame Ursache noch eine Behandlung von allen Betroffenen. Ein therapeutisches Produkt muss daher entweder genau auf den individuellen Fall zugeschnitten sein oder möglichst viele der Ursachen abdecken.

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Warum gerade Clear Vital Plus von Dermafokus?

Akne und Pickel sind in unserer Gesellschaft ein sehr verbreitetes Problem. Allerdings muss man sich weder als Jugendlicher noch als Erwachsener damit abfinden, denn es gibt unzählige Produkte auf dem Gesundheits- und dem Kosmetikmarkt.

In den meisten Fällen handelt es sich aber um eine Symptombehandlung, bei der nur die Auswirkungen auf die Haut bekämpft oder überdeckt werden. Für eine langfristige Lösung ist es aber wichtig, den Körper grundsätzlich zu unterstützen und die Ursachen der unreinen Haut von innen zu beseitigen.

Clear Vital Plus Dose
Anders als bei anderen Herstellern verwendet Dermafokus bei Clear Vital Plus nicht nur einen einzigen Wirkstoff, sondern stattet sein Produkt mit drei pflanzlichen Inhaltsstoffen und 12 wichtigen Vitaminen und Spurenelemten aus.

Laut Hersteller werden dabei nur natürliche Inhaltsstoffe verwendet, deren Mengen anhand von wissenschaftlichen Studien ausgewählt wurden. Gleichzeitig verzichtet der Hersteller auf künstliche Zusätze wie Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsstoffe.

Übersicht:Clear Vital Plus
DarreichungsformKapseln zur oralen Einnahme
Inhalt60 Kapseln
Preis- 1 Dose 44,90 Euro
- 3 Dosen 113,70 Euro
- 6 Dosen 191,40Euro
Verzehrempfehlungzweimal täglich eine Kapsel zu einer Mahlzeit
Vorteile- 15 wertgebende Inhaltsstoffe
- nur natürliche Zutaten
- in Deutschland produziert
NachteileKeine Nachteile bekannt

Die Zutaten sind in pflanzlichen Kapselhüllen verpackt und werden zweimal täglich vor einer Mahlzeit mit viel Flüssigkeit eingenommen.

Dermafokus produziert sein Produkt nach eigenen Angaben bei einem Bio und ECM zertifizierten Hersteller in Deutschland. Das lässt sich auch im Preis von 44,90 Euro (31,90 Euro als Sparkpaket) pro Monatsvorrat, bestehend aus einer Dose mit 60 Kapseln, erkennen.

Wie wirkt Clear Vital Plus?

Aktuell gibt es noch keine klinischen Studien zu Clear Vital Plus selbst. Daher müssen wir uns hier auf die wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den verschiedenen Inhaltsstoffen beschränken.

Pflanzenextrakte

Die Hauptzutat des Produkts ist der Extrakt des Grünen Tees, der in der Medizin besonders für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften12,13 bekannt ist. Auch konnte eine spezielle Wirkung gegen Akne in einer randomisierten, klinischen Studie festgestellt werden14.

Besonders für die enthaltenen Epigallocatechin-3-Gallate (EGCG) konnte eine positive Wirkung auf die Darmflora gezeigt werden, da das Wachstum der guten Bifidobacteria Bakterien begünstigt15 und gleichzeitig der Darmpilz Candida Albicans bekämpft wird16.

Ebenso konnte für EGCG im Labor eine ausgleichende Wirkung bei hormonellen Ungleichgewichten durch die Hemmung der Enzyme der Steroid-5α-Reduktase (zur Umwandlung des Sexualhormons Testosteron) gezeigt werden17. Diese Enzyme können beim Auftreten von Hautkrankheiten und Akne beteiligt sein18.

Auch der Extrakt der Brennnessel konnte im Labor sowohl antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften zeigen19.

Der dritte pflanzliche Stoff ist ein Extrakt aus der Wassernabelpflanze, die auch als Tigergras in der ayurvedischen Medizin bekannt ist. Diese Pflanze wird besonders bei der Regeneration beschädigter Haut verwendet20.

Dies geschieht durch die gesteigerte Bildung von kollagenem und intrazellularem Gewebe, Stärkung von neugeformter Haut und Hemmung von Entzündungen21.

Weitere Wirkstoffe

Desweiteren enthält das Produkt zwölf essentielle Vitamine und Spurenelemente, die laut Hersteller speziell für eine gesunde Haut ausgesucht wurden.

Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, während Vitamin C, Selen, Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen.

Vitamin A, B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) und B7 (Biotin) tragen zur Erhaltung normaler Haut und Mangan und Silizium zu einer normalen Bindegewebsbildung bei.

Kupfer trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und zu einer normalen Hautpigmentierung.

Welche Inhaltsstoffe enthält Clear Vital Plus?

Die Inhaltsstoffe von Clear Vital Plus sind sowohl auf der Webseite, als auch auf der Verpackung zu sehen. Positiv anzumerken ist die Auswahl von rein natürlichen Inhaltsstoffen von verschiedenen Pflanzen und anderen Quellen.

Dermafokus Vital Plus Inhalt

Auf künstliche Zusätze wie Süßstoffe, Farb- oder Konservierungsstoffe wird verzichtet. Die einzige Extrazutat, die man in der Liste auf der Dose finden kann, ist das pflanzliche Überzugsmittel der Kapselhülle.

Das Produkt enthält keine Laktose, Fructose oder Gluten und kann von den meisten Allergikern eingenommen werden. Falls Sie eine Lebensmittelallergie haben oder verdächtigen, unterhalten Sie sich vor dem Kauf bitte mit Ihrem Arzt.

Da keine tierischen Produkte verwendet werden, ist Clear Vital Plus auch für Vegetarier und Veganer geeignet.

Der Clear Vital Plus Test

Clear Vital Plus Dose
Da Akne und Pickel ein großes Problem sind, an denen viele Menschen leiden, haben auch wir uns dafür interessiert, dieses Nahrungsergänzungsmittel zu testen und eigene Erfahrungen zu sammeln.

An Clear Vital Plus ist uns besonders die Zusammensetzung der verschiedenen Wirkstoffe aufgefallen, die verschiedene Körperfunktionen beeinflussen sollen. Auch die Verwendung von rein natürlichen Inhaltsstoffen und der Verzicht auf künstliche Inhaltsstoffe hat uns gefallen.

Bei unserer Literaturrecherche konnten wir schnell verstehen, aus welchen Gründen die einzelnen Zutaten ausgewählt wurden.

So haben wir einen Monatsvorrat für 44,90€ auf aknebehandeln.com* bestellt, der leicht mit PayPal bezahlt und innerhalb von 2 Tagen zugestellt wurde.

Als Testperson haben wir eine junge Frau Mitte Zwanzig ausgewählt, die seit ihrer Jugendzeit an Akne und Pickeln leidet und verschiedenste Produkte von Cremes bis hin zur Verhütungspille erfolgslos ausprobiert hatte.

Unsere Clear Vital Plus Erfahrungen

in Arbeit

Clear Vital Plus kaufen

Clear Vital Plus können Sie aktuell nicht in der Drogerie oder Apotheke kaufen, sondern nur über die Webseite des Herstellers Dermafokus.

Für die Bestellung muss lediglich die gewünschte Menge ausgewählt und die Lieferadresse angegeben werden. Bezahlen kann man entweder per Sofortüberweisung, Kreditkartenzahlung oder PayPal. Die Bezahlvorgang ist verschlüsselt und von der Firma Norton zertifiziert.

Die Lieferung wird entweder von DHL oder GLS ausgeführt und benötigt laut Hersteller durchschnittlich 1-3 Werktage in Deutschland bzw. 5 Werktage bei Lieferungen nach Österreich und die Schweiz. Die Bestellung ist aktuell versandkostenfrei.

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365 Tage Geld-zurück-Garantie

Dermafokus steht hinter seinem Produkt, gibt aber an, dass sich die Ergebnisse aber im individuellen Fall unterscheiden können.

Für unzufriedene Kunden bietet das Unternehmen daher eine 365 tägige Geld-zurück-Garantie an, während dieser die gekauften Produkte zurückgegeben werden können.

Quellenverzeichnis
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11568740
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15863802
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15794732
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmedhealth/PMH0072393/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15304471
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26264195
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12358558
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16092796
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17083856
[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5418745/
[11] https://gutpathogens.biomedcentral.com/articles/10.1186/1757-4749-3-1
[12] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3679539/
[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3401676/
[14] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23096708%20/
[15] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3408365/
[16] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3594666/
[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7575552
[18] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27789379
[19] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15013182
[20] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8281778
[21] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3834700/

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intueat von Mareike Awe – Erfahrungsbericht https://www.vital-fit-und-gesund.de/intueat-mareike-awe-erfahrungsbericht/ Tue, 29 May 2018 09:59:34 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4757 In der modernen Gesellschaft gibt es immer mehr Fastfood, Süßigkeiten und Fertiggerichte. Viele Menschen verlieren dabei das Gefühl dafür, was der eigene Körper überhaupt braucht und verträgt. Als Folge können nicht nur eine Zunahme des Körpergewichts und unschöne Fettpolster entstehen. Betroffene sind oft auch psychisch angeschlagen, unzufrieden mit der aktuellen Situation und fühlen sich nicht […]

Der Beitrag intueat von Mareike Awe – Erfahrungsbericht erschien zuerst auf Vital Fit & Gesund.

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intueat Logo In der modernen Gesellschaft gibt es immer mehr Fastfood, Süßigkeiten und Fertiggerichte. Viele Menschen verlieren dabei das Gefühl dafür, was der eigene Körper überhaupt braucht und verträgt.

Als Folge können nicht nur eine Zunahme des Körpergewichts und unschöne Fettpolster entstehen. Betroffene sind oft auch psychisch angeschlagen, unzufrieden mit der aktuellen Situation und fühlen sich nicht wohl im eigenen Körper.

Oft wird mit Diäten versucht, das zusätzliche Fett in kurzer Zeit mit Gewalt loszuwerden. In den meisten Fällen scheitert das nicht nur auf Dauer, sondern kratzt das Selbstbewusstsein nur noch weiter an.

Eine Alternative stellt intueat dar und setzt auf eine langfristige, natürliche Ernährungsumstellung an Stelle von Blitzdiäten. Die Begründung klingt einfach: fast alle Diäten scheitern oder können zu einem unzufriedenen Essverhalten führen.

Statt die Ernährung mit Zwang einzuschränken, hört man bei intueat auf den eigenen Körper. Der erste Schritt auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht beginnt hier durch eine mentale Umprogrammierung für einen gesteigerten Stoffwechsel und Änderung von gewohnten Handlungen.

Aber funktioniert dieses Programm tatsächlich und kann man damit auf Dauer sein Gewicht reduzieren?

Sind die Ideen gut umsetzbar und wieviel Arbeit und Überwindung kostet das?

Wir haben intueat selbst getestet und dabei interessante Dinge gelernt.

Ernährungsumstellung statt Diäten

Mittlerweile werden wir nicht nur durch die gängigen Medien, sondern auch täglich durch Facebook, Instagram und Co mit einem angeblichen „Idealbild“ aus dem Fitness- und Ernährungsbereich konfrontiert. Egal wie man sich bemüht, man kommt nicht an die Körperform und saubere Ernährungsweise seiner Vorbilder heran.

Oft fühlt man sich dann unzufrieden, wertlos oder sogar als Versager, wenn Diäten und Essenspläne scheitern. Das ständige Nachdenken über Mahlzeiten und das schlechte Gewissen beim Naschen führen auf Dauer oft zu weiteren Heißhungerattacken und anderen Problemen.

Doch das Problem liegt meist an den Diäten und ungeeigneten Essregeln selbst. Denn fast alle Menschen, die mit einer Diät Fett verloren haben, können ihr neues Körpergewicht nicht halten1. Aufgrund des Jojo-Effekts wiegen viele Menschen nach einem schnellen Gewichtsverlust in kurzer Zeit sogar mehr als davor.

Nur wer schrittweise seine Ernährung auf natürliche Weise verändert, benötigt keinen eisernen Willen, da das Gewicht auch ohne Gewalt fällt. Auf diese Weise arbeitet man mit seinem Körper statt gegen ihn.

Allerdings dauert eine solche Umstellung oft länger als eine Diät und auch die Resultate stellen sich im Allgemeinen nur langsamer ein. Dafür kann man diese aber auch auf Dauer halten.

Warum gerade intueat

Anders als bei anderen Programmen geht es bei intueat nicht darum, möglichst schnell Gewicht abzunehmen, sondern um eine langfristige Änderung der Ernährung, damit man sich auch auf Dauer wohlfühlen kann.

Statt zwanghaften Essensplänen soll eine natürliche Verbindung mit dem eigenen Körper aufgebaut werden um zu verstehen, was und wieviel er wirklich benötigt. So sollen Gelüste, Heißhungerattacken und alte Essverhalten aufgelöst werden können.

Die Idee ist, dass alles, was man benötigt, bereits seit Geburt in uns veranlagt ist und wir es nur durch äußere Einflüsse zeitweise wieder verlernt haben.

Denn es geht nicht nur darum, Gewicht zu verlieren. Viel wichtiger ist, dass wir uns wohlfühlen – in unserem Körper und in unserem Leben. Daher ist die allgemeine Verbesserung der Lebensqualität ein zentraler Bestandteil des Programs.

Dabei ist das intuitive Essen keine neues Konzept, sondern schon länger bekannt und seit einigen Jahren auch von Interesse in der wissenschaftlichen Forschung, die einige Grundlagen bereits belegen konnte.

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Highlights des Programms

  • in 10 Wochen alte Gewohnheiten ändern
  • mentales Training für ein neues Essverhalten
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Das Besondere an intueat ist das Programm selbst, welches Menschen, die mit ihrer Ernährung oder ihrem Körpergewicht unzufrieden sind, für zwölf Wochen begleitet und ihnen die Grundpfeiler des intuitiven Essens legt.

Wer ist Mareike Awe?

intueat Mareike
Mareike Awe ist mit 25 Jahren eine junge Ernährungsmedizinerin, Ärztin, zertifizierte Mentaltrainerin, Hypnotiseurin und Coach2.

Während ihres Medizinstudiums, berichtet sie im Interview mit dem Magazin stern3, war sie leicht übergewichtig und fühlte sich nicht wohl in ihrer Haut. Nachdem sie selbst auf das intuitive Essen gestoßen ist und innerhalb von 3 Monaten 10kg abgenommen hatte, wurde sie selbst von dieser Essensweise überzeugt.

Im Jahr 2015 entwickelte sie zusammen mit ihrem Partner Marc Reinbach intueat als Onlineprogramm, mit dem sie im selben Jahr den Publikumspreis beim Ideenwettbewerb der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gewannen4.

Nationale Bekanntheit erlangte das Programm im Jahr 2016 beim TV Auftritt bei der Gründershow „Die Höhle der Löwen„, wo sie zwar zwei der Juroren überzeugen konnten, letztendlich aber keine Zusammenarbeit entstand5.

Nach der Sendung folgten weitere Auftritte im Fernsehen sowie verschiedene Interviews in Zeitungen und Magazinen. Heute ist Mareike Awe deutschlandweit bekannt und intueat fest als Diätalternative etabliert.

Funktioniert intueat wirklich?

intueat basiert als Programm auf den Prinzipiel des „intuitiven Essens„, bei dem Mahlzeiten bewusster eingenommen werden und genauer auf die eigenen Körpersignale geachtet wird.

Dabei ist das intuitive Essen laut wissenschaftlichen Veröffentlichungen nicht nur bei Übergewicht geeignet6, sondern fördert neben einem niedrigeren Body Mass Index (BMI) auch die geistige Gesundheit7.

Eine randomisierte klinische Studie untersuchte die Auswirkungen von bewusstem Essen und das Bewusstsein für eigene Körpersignale (Hunger, Sättigung, Appetit) sechs Monate lang bei übergewichtigen Frauen mit beachtlichen Resultaten8:

Neben einem Gewichtsverlust verbesserten sich auch die metabolische Fitness (z.B. Blutdruck), Energieverbrauch, Essverhalten und Psychologie (z.B. Selbstwertgefühl und Körperwahrnehmung). Bei der Kontrolluntersuchung nach zwei Jahren wurde sogar eine weitere Verbesserung im Körpergewicht und allen weiteren Messwerten verzeichnet.

Obwohl die Kontrollgruppe mit einer klassischen Diät kurzfristig mehr Gewicht verlor, konnte dieser Gewichtsverlust nicht für zwei Jahren gehalten werden. Auch in den anderen Messkategorien stellten sich dauerhaft nur geringe Verbesserungen ein.

Wichtig ist, dass bewusstes Essen anders als bei Diäten eine starke psychologische Komponente hat, um sich mit problematischen Essverhalten und den Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Nahrungsaufnahme zu befassen9.

Leider gibt es noch keine Studien zu intueat selbst. Die Webseite des Programms gibt zumindest an, dass es bei bisher über 5000 Teilnehmern eine Zufriedenheit von mehr als 95% gibt.

Unsere Erfahrungen mit intueat

in Arbeit

intueat kaufen

Um das intueat Programm zu kaufen, muss man sich lediglich durch den Bestellvorgang auf intueat.de klicken. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Programm selbst. Nach der Bezahlung erhält man die Zugangsdaten zum Mitgliederbereich per E-Mail zugeschickt.

Beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zum wöchentlichen Programmstart an jedem Samstag gibt. Anmeldeschluss für die aktuelle Woche ist Samstag Morgen um 5 Uhr.

Studenten erhalten einen Rabatt von 15% beim Einsenden einer aktuellen Ausweiskopie. Dazu unbedingt den Hinweis beim Bestellvorgang beachten.

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Intueat Produktfoto
Highlights des Programms

  • in 10 Wochen alte Gewohnheiten ändern
  • mentales Training für ein neues Essverhalten
  • interaktiver Mitgliederbereich
  • Videos, Audiodateien und PDF Anleitungen
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
Startet Sie noch heute mit dem intueat Programm und lernen Sie, wie Sie im Einklang mit Ihrem Körper auf natürliche Weise zu Ihrem Wohlfühlgewicht kommen.
Zum Angebot

Während der Bestellung wird man zum Zahlungspartner Digistore24 weitergeleitet, wo man das Programm entweder per Vorkasse, Lastschrift, Sofortüberweisung, Kreditkartenzahlung oder PayPal bezahlen kann.

30 Tage Geld-zurück-Garantie

Mareika Awe und das ganze intueat Team sind so von ihrem Programm überzeugt, dass sie ihren Kunden eine 30 tägige Geld-zurück-Garantie bieten.

Falls Ihnen das Programm innerhalb einer Testzeit von 30 Tagen nicht gefällt, können Sie es zurückgeben und erhalten laut Angaben auf der Webseite den vollständigen Kaufpreis zurückerstattet.

Quellenverzeichnis
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8363212
[2] https://perspektivegesundheit.de/mareike-awe/
[3] https://www.stern.de/wirtschaft/die-hoehle-der-loewen/intueat-hoehle-der-loewen-diaet-7066122.html
[4] http://www.cedus.hhu.de/serviceseiten-cedus/serviceaktuelles/news-archiv/meldung-detail/article/gesund-abnehmen-ohne-diaet-hhu-startup-intumind-zeigt-wie-es-geht.html
[5] https://www.gruenderszene.de/allgemein/intueat-dhdl-mareike-awe
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26991542
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23962472
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15942543
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28718396

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Was passiert beim Meditieren im Gehirn? https://www.vital-fit-und-gesund.de/meditieren-gehirn/ Mon, 28 May 2018 06:07:49 +0000 https://www.vital-fit-und-gesund.de/?p=4517 Es ist kein Geheimnis, dass sich Menschen nach der Meditation meist ruhiger, gelassener und zufriedener fühlen. Besonders durch eine regelmäßige Meditationspraxis kann man sein Leben nachhaltig positiv beeinflussen. Doch erst seit wenigen Jahren ist es tatsächlich möglich, diese Veränderungen auch wissenschaftlich weiter zu verfolgen. Was passiert im Gehirn während man meditiert und welche langfristigen Auswirkungen […]

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Es ist kein Geheimnis, dass sich Menschen nach der Meditation meist ruhiger, gelassener und zufriedener fühlen. Besonders durch eine regelmäßige Meditationspraxis kann man sein Leben nachhaltig positiv beeinflussen.

Doch erst seit wenigen Jahren ist es tatsächlich möglich, diese Veränderungen auch wissenschaftlich weiter zu verfolgen. Was passiert im Gehirn während man meditiert und welche langfristigen Auswirkungen hat das?

Wie die Wissenschaft helfen kann

Wer selbst meditiert, muss nicht mehr von der Wirkung überzeugt werden. Um die zugrundeliegenden Prozesse besser zu verstehen und Meditation in der modernen Welt weiter zu etablieren, können Neurologie und weitere naturwissenschaftliche Richtungen sinnvolle Partner sein.

Durch die Einführung der funktionellen Magnet Resonanz Tomographie (fMRT) in klinischen Studien wurde es möglich, Prozesse im Gehirn in Echtzeit zu beobachten. Kurz gesagt zeigt dieses Verfahren die Aktivität in verschiedenen Gehirnregionen an und stellt damit ein wichtiges Hilfsmittel dar. Aber auch sehr hochauflösende, strukturelle Aufnahmen des Gehirns sind durch MRT möglich.

Gehirnaktivitäten beim Meditieren

Durch Meditation ändern sich nicht nur die Prozesse im Gehirn, wir können durch die Praxis sogar eine aktive Rolle einnehmen, um unser Gehirn zu ändern.

Die größte Änderung, die während dem Meditieren auftritt, ist die allgemeine Reduzierung der Aktivität von Beta-Wellen. Diese werden gemessen, um Informationsprozesse im Gehirn zu vergleichen. Im Verlauf einer Meditation verringert sich die Menge an Informationen, die gleichzeitig verarbeitet werden. Das Gehirn schaltet also auf einen Sparmodus und bekommt etwas Ruhe.

Dabei sind bestimmte Gehirnareale besonders stark betroffen1. Der Frontallappen ist für die Planung, Selbstwahrnehmung, Emotionen und logisches Denken zuständig. Diese Gehirnregion zeigt während eine Meditation fast keine Aktivität mehr.

Um Sinnesinformationen zu verarbeiten und uns räumlich und zeitlich zu orientieren, haben wir den Parietallappen. Auch diese Region ist weniger aktiv.

Der Thalamus entscheidet, welche Sinnesinformationen weiter im Gehirn verarbeitet werden und welche ignoriert werden sollen. Während der Meditation wird die Menge der einkommenden Informationen stark reduziert.

Damit wir schnell auf unsere Umwelt reagieren können, wertet die Retikulärformation äußere Impulse aus und versetzt das Gehirn in Alarmbereitschaft. Beim Meditieren werden diese Warnsignale reduziert.

Neben den persönlichen Nutzen einer Meditationspraxis hat diese aus neurologischer Sicht also vor allem eine Auswirkung: wir entspannen nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Unser Gehirn läuft nicht ständig auf Hochtouren, sondern bekommt auch wichtige Ruhephasen. Nicht umsonst fühlt man sich nach einer Meditation ausgeruht und erfrischt.

Langzeitveränderungen im Gehirn

Die Auswirkungen treten aber nicht nur kurzzeitig während der Meditation auf. Auch langfristig können mittlerweile sowohl funktionelle als auch strukturelle Anpassungsvorgänge im Gehirn gemessen werden.

Bereits nach einer achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeitsmeditation können Veränderungen in verschiedenen Gehirnarealen nachgewiesen werden. Eine Studie, die am Massachusetts General Hospital durchgeführt wurde, konnte subjektive Verbesserungen der Teilnehmer neurologisch auch mithilfe von MRT Aufnahmen bestätigen.

So konnte im Vergleich zum Ausgangszustand eine höhere Dichte an grauer Materie im Hippocampus und anderen, speziellen Gehirnregionen nachgewiesen werden1. Diese Bereiche sind wichtig für Lern- und Gedächtnisprozesse, aber auch für die Selbstwahrnehmung und Mitgefühl.

Verschiedene Effekte zeigen sich vor allem auch bei Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung. Durch Alterungsprozesse verliert beispielsweise unser Präfrontaler Cortex im Erwachsenenalter zunehmend an Volumen. Diese Gehirnregion ist für die Bildung von Erinnerungen zuständig und nach aktuellem Erkenntnisstand dafür verantworlich, dass man mit fortschreitendem Alter vergesslicher wird.

In drei verschiedenen Studien wurden Teilnehmer mit ausgeprägter Meditationspraxis und eine Kontrollgruppe ohne Meditationshintergrund verglichen. Während die Kontrollgruppe ab einem Alter von 20 Jahren mit abnehmender Gehirnmasse in verschiedenen Bereichen des Präfrontralen Cortex rechnen musste, konnten die Alterungsprozesse durch Meditation scheinbar verlangsamt oder sogar verhindert werden.

Die Dicke dieser Teile waren bei Meditierenden im Alter von 40-50 Jahren vergleichbar groß wie bei 20-30 Jährigen2,3. Eine dieser Studien konnte zusätzlich eine geringere Schmerzempfindlichkeit von Personen mit Erfahrung der Zen-Meditation nachweisen4.

Fazit

Für die meisten Leser wird es nicht verwunderlich sein, dass sich Meditation positiv auf die Gehirnaktivitäten auswirkt und Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Selbstwahrnehmung und Mitgefühl sogar dauerhaft ausbildet. Nicht umsonst findet man in vielen Kulturen über tausende von Jahren verschiedene Meditationsarten.

Heutzutage haben wir den großen Vorteil, mithilfe der Naturwissenschaft nicht nur die Auswirkungen, sondern die grundlegenden Vorgänge im Körper messen zu können. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es bereits hunderte Veröffentlichungen und Studien und auch in der Zukunft wird die Meditation ein interessantes Thema für die Wissenschaften bleiben.

Es besteht die Hoffnung, dass durch neue, wissenschaftliche Erkenntnisse das Interesse von mehr Menschen in der westlichen Welt geweckt wird, damit auch sie vom vielfältigen Nutzen profitieren können.

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