Gesundheit

Was hilft gegen Kater?

Was hilft gegen Kater

Was hilft gegen Kater? Wenn Du Dir diese Frage auch schon mal gestellt hast, bist Du hier richtig.

Wir verraten Dir, was nach einer durchzechten Nacht gegen Unwohlsein, Kopfweh, Erbrechen und Müdigkeit hilft.

“Nie wieder Alkohol” – das sagen sich viele, die bei der letzten Party “zu tief ins Glas geschaut” haben. Derartige Versprechungen sind allerdings meist haltlos. Denn die nächste Feier kommt bestimmt – und damit vielleicht auch der nächste Kater…

Was ist eigentlich ein Kater, warum nennt man ihn so und was sind die Ursachen?

Wusstest Du, dass ein Kater bis zu drei Tage lang das Leistungsvermögen eines Menschen beeinträchtigen kann?

Die Begrifflichkeit “Kater” haben übrigens einst Studenten abgeleitet vom medizinischen Wort “Katarrh”. Es hat jedoch mit den alkoholbedingten Nachwirkungen nichts zu tun.

Schuld für die typischen Kater-Symptome ist die durch den Alkohol entstandene Dehydrierung des Körpers.

Das daraus resultierende Dysäquilibrium führt dazu, dass ein besonders schneller Entzug bestimmter Substanzen aus dem Blut erfolgt. Auch die Stimulierung körpereigener Zytokine durch das Acetaldehyd sorgt für Kopfschmerzen, Übelkeit und Co.

Schnell den Kater besiegen – die 15 besten Tricks:

1) Viel trinken

Am Morgen nach der Party fühlt man sich oft wie gerädert.

Das liegt unter anderem an der Dehydrierung, resultierend durch den Alkoholkonsum. Das kannst Du wieder ausgleichen, indem Du Deinem Körper viel Flüssigkeit zuführst.

Mineral- oder Leitungswasser, zuckerfreie Kräuter- oder Früchtetees sind ideal.

Schon während der Feier solltest Du zu jedem Glas Wein, Bier und Co. jeweils ein Glas Mineralwasser trinken. So gleichst Du bereits beim “Picheln” einen möglichen Flüssigkeitsmangel aus.

2) Sauerstoff – Fenster auf

Das, was der Organismus nach der durchzechten Nacht besonders nötig hat, ist Sauerstoff. Öffne daher am besten schon beim Schlafengehen die Fenster, sodass frische Luft ins Zimmer gelangt.

Falls das nicht gelingt, stelle Dich nach dem Aufwachen am besten vor das geöffnete Fenster oder auf den Balkon. Tief ein- und ausatmen hilft. Versprochen!

3) Salziges essen

Eines der wohl besten Hausmittel gegen den Kater ist das so genannte Katerfrühstück. Je reichhaltiger, desto besser.

Wer mag, nimmt den altbekannten Rollmops zu sich. Ein deftiges Rührei mit Speck, ein gekochtes Ei und Vollkornbrot mit Schinken oder ein körniges Müsli mit frischen Früchten leisten allerdings ebenso wertvolle Dienste – und schmecken sicherlich besser…

4) Die Wasserkur nach dem Aufstehen

Schon die alten Griechen und Römer wussten, wie wertvoll Wasser für die Gesundheit eines Menschen ist.

Gönne Dir eine erfrischende Dusche und absolviere, wenn es Dir möglich ist, zwischendurch eine Warm-Kalt-Dusche.

Das pusht den Stoffwechsel und fördert die Durchblutung. Kopfschmerzen und Übelkeit sind danach bereits ein Stückweit vergessen. Wenn nicht, lass das wohltuende Wasser einfach noch einmal über Kopf und Körper prasseln.

5) Ätherische Öle

Ein paar Tropfen Lavendel- oder Pfefferminzöl haben eine ausgesprochen belebende Wirkung auf Körper und Geist

Es kommt dabei auf die Mischung an. Ideal sind drei Tropfen auf einen Esslöffel Sonnenblumen- oder Olivenöl.

Vermenge das Ganze kurz und trage die Mixtur dann mit den Fingern vorsichtig, in kreisenden Bewegungen, auf Deine Schläfen auf.

Genieße die Massage und schließe währenddessen Deine Augen. Auch Teebaumöl wirkt buchstäblich wahre Wunder gegen Kopfschmerz, Müdigkeit und Co. am Morgen.

6) Was hilft gegen Kater – und Mundgeruch?

Die unangenehme Fahne am Tag danach ist eine weitere lästige Begleiterscheinung. Zähne putzen und Gurgeln genügt da oft nicht.

Du kannst darüber hinaus frische Petersilienblätter kauen, um den schlechten Atem zu neutralisieren.

Der Saft einer Zitrone, aber auch schwarzer Tee hemmen die fiesen Bakterien, die für den Mundgeruch nach dem Alkoholgenuss verantwortlich sind. Auch Ingwer ist in diesem Zusammenhang das perfekte Hausmittel.

7) Joggen – wenn möglich

Auch wenn es schwer fällt: Joggen hilft prima gegen den Katzenjammer.

Durch das Schwitzen werden die toxischen Schlackenstoffe schneller aus dem Körper ausgeschieden, und hinterher fühlst Du Dich viel fitter. Jetzt ist nur noch wichtig, dass Du Deinen inneren Schweinehund überwindest.

8) Der Gang in die Sauna

Sport treiben fördert zwar die Schweißbildung. Wer aber unter einem heftigen Kater leidet, für den ist Sport am Tag nach einer durchgefeierten Nacht wahrlich eine Tortur.

Wesentlich entspannender und deutlich schweißtreibender ist ein Besuch in der Sauna. Gönne Dir was Gutes. Dein Körper hat es verdient!

9) Das Konterbier

Alten Überlieferungen zufolge soll ein frisches Bier am Morgen den Kater am besten vertreiben.

Alles Unfug, denn das so genannte Konterbier zögert die Katerstimmung lediglich hinaus.

Greife deshalb lieber schnell zu einem Kaffee oder einer heißen Brühe, um den Nachdurst zu bekämpfen und den Salzhaushalt aufzufüllen.

10) Einfach mal das Handy aus

Wenn das Smartphone klingelt, weil die Freunde anrufen, um sich nach Deinem Befinden zu erkundigen, kann das Dein Kopfweh verstärken. Laute Geräusche sollten heute einfach mal tabu sein. Also – Handy aus und leise Wohlfühlmusik an – dann wird es Dir sicherlich bald wieder besser gehen.

11) Bewegung tut gut

Sofern Du dazu imstande bist, kann ein Spaziergang an der frischen Luft wahre Wunder wirken und die Kopfschmerzen sowie die Abgeschlagenheit bekämpfen.

Egal, ob es regnet, stürmt, schneit oder ob die Sonne brennt – wenn was hilft gegen Kater, dann ist es ein moderates Maß an Bewegung in freier Natur.

12) Salzige Snacks zwischendurch

Das Katerfrühstück ist zwar hilfreich, aber dennoch leidet der Körper nach dem Alkoholkonsum oftmals unter einem Salzmangel. Gleiche diesen wieder aus, indem Du Salzstangen oder eine leckere Rinder-, Hühner- oder Gemüsebrühe zu Dir nimmst.

13) Schlafen, schlafen, schlafen

Was hilft gegen Kater, wenn sonst nichts mehr wirkt? Schlafen!

Der Schlafmangel in der Nacht zuvor sowie die chemischen Belastungen des Körpers sind eine echte Tortur für den Organismus. Fülle das Energie-Defizit wieder auf, indem Du nach Möglichkeit einfach im Bett bleibst und Dich richtig ausschläfst.

14) Möglichst keine Kopfschmerztabletten

Der Magen ist nach dem Alkoholkonsum meist sehr gereizt. Wenn Du Kopfweh hast und daher eine Kopfschmerztablette einnimmst, könnte das die Übelkeit zusätzlich verstärken. Möglicherweise musst Du daraufhin sogar erbrechen.

Menschen mit besonders empfindlichem Magen sollten auf Kopfschmerztabletten verzichten und lieber einen magenschonenden Kaffee trinken.

Das darin enthaltene Coffein ist sehr hilfreich bei Kopfschmerzen. Ebenso hilfreich ist schwarzer Tee. Das Teein wirkt ebenfalls recht gut gegen das lästige Ziehen und Drücken in der Stirn-, Schläfen- oder Nackengegend.

15) Vorsorgen – Grundlage schaffen

Schon vor der Feierlichkeit solltest Du gut essen. Fetthaltige Kost, wie zum Beispiel Pommes, Schweinefleisch oder ein köstliches Gulasch sind leckere Magenfüller und beugen einer möglichen Magenreizung durch den anstehenden Alkoholkonsum vor.

Insbesondere das in alkoholischen Getränken enthaltene Fuselöl, das als Hauptursache für den Kater gilt, kann bei einer derartig soliden Grundlage seine schmerzhafte Wirkung nicht mehr in vollem Umfang entfalten.

Fazit

Es ist buchstäblich der pure “Katzenjammer”, wenn sich einem “der Magen umdreht” und man heftiges Unwohlsein spürt. Und alles nur wegen des übermäßigen Alkoholkonsums.

Am besten, Du denkst schon beim Feiern gelegentlich an den nächsten Tag und sorgst vor, indem Du Dir eine gute Grundlage schaffst – und auch auf das Glas Wasser zwischendurch nicht verzichtest.

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