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Sport im Sommer – darauf müssen Sie achten

Sport im Sommer

Wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, sind Sportfans wieder richtig motiviert. Immerhin macht Sport vor allem unter strahlendem Sonnenschein am meisten Spaß. Doch der Sport unter der Sonne bringt nicht nur Positives mit sich, sondern einige Vorsichtsmaßnahmen sollten immer im Auge behalten werden.

Gönne dem Körper Zeit sich anzupassen

Sportfans sind an sonnigen Tagen kaum zu bremsen. Endlich muss nicht mehr in den tristen vier Wänden trainiert werden, sondern es geht ab unter den sonnigen Himmel. Zwar mag unser Kopf schon so weit sein, dem Körper sollte dennoch einige Zeit gegönnt werden, damit er sich an die Temperaturen gewöhnen kann. Damit der Körper richtig „hitzebeständig“ ist, können schon bis zu zwei Wochen vergehen.

Schwitzen ist eine gute Sache

Wenn die Sonne sich zeigt und die Temperaturen nach oben schnellen, dann bleibt auch das Schwitzen nicht aus. Schwitzen ist aber nichts Schlechtes, denn es dient dem Körper als natürliche Klimaanlage, mit Hilfe derer der Hitze ein wenig entgegengewirkt werden kann. Sobald der Schweiß auf der Haut zu verdunsten beginnt, kühlt diese ab. Mit Hilfe dieses natürlichen Vorganges kann nicht nur der Überhitzung entgegengewirkt sondern auch die Leistung konstant gehalten werden. Wichtig – durch Schweiß gehen wichtige Elektrolyte verloren, die mit Hilfe von elektrolythaltigen Getränken wieder aufgefüllt werden müssen. Denn nur so kann der Stoffwechsel am laufen gehalten werden.

Den Puls im Auge behalten

Steigen die Temperaturen an, dann nimmt auch der Puls zu, was sich wieder auf die Leistung auswirkt. Wichtig – den Puls während des Trainings immer im Auge behalten und nicht unbedingt bei den Mittagstemperaturen für eine Sporteinheit entscheiden. Abends oder in den frühen Morgenstunden gestaltet sich ein Training im Sommer meist weitaus effektiver.

Ozonwerte sind nachmittags sehr hoch

Selbst wenn die Mittagssonne am heißesten ist, der Ozonwert braucht etwa 4 Stunden bis er seine Spitze erzielt hat, was nach Adam Riese auf rund 16.00 am Nachmittag fällt. Neben der Mittagssonne sollte auch diese Nachmittagszeit bei einem Training unter freiem Himmel eher gemieden werden.

Ordentlich für flüssigen Nachschub sorgen

Sport im SommerWer unter hohen Temperaturen trainiert, sollte nicht auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr vergessen. Die erste Stunde Training geht sich ohne etwas zu trinken noch ganz gut aus, alles danach wird schon sehr kritisch. Vor allem vor dem Training sollte schon auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden – am besten eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn noch einmal ordentlich in die Flasche sehen und dann kann es auch schon losgehen. Während des Sports eignen sich kleine Schlucke, da große Mengen an Flüssigkeit für einen schweren Magen sorgen, was sich wiederum auf das Training auswirken kann.

Richtige Bekleidung ist das A und O

Sportkleidung ist nicht gleich Sportkleidung. Was in den kalten Wintermonaten ideal ist, kann im Sommer nach hinten losgehen. Nun sollte auf atmungsaktive Stoffe gesetzt werden, damit der Hitze entgegengewirkt werden kann.

Training in den Schatten verlegen

In der prallen Sonne ein Training gestalten, muss nicht sein. Besser sind die Trainingseinheiten im Schatten. Nicht nur, dass der Körper entlastet wird, auch der Haut wird damit ein Gefallen getan. Bedenke: Schweiß bildet Perlen auf der Haut, welche bei direkter Sonneneinstrahlung die Funktion einer Lupe bekommen. Damit einem Sonnenbrand entgegengewirkt werden kann, darf der Hautschutz nicht außer Acht gelassen werden. Sonnenschutz aber rund 15 Minuten vor dem Training auftragen, damit er seine Wirkung voll entfalten kann. Wer sehr stark schwitzt, sollte zwischenzeitlich noch ein wenig nachschmieren.

Anzeichen für einen Stopp

Selbst wenn ausreichend getrunken wurde, kann es durchaus vorkommen, dass der Kreislauf bei hohen Temperaturen einfach nicht mitmacht. Wer Kopfschmerzen oder Schwindel erleidet, sollte sich hinsetzen, ausreichend trinken und es an diesem Tag mit dem Training einfach sein lassen. Der Körper muss nicht an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht werden, manchmal tut die Pause auch einfach mal gut.

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