Gesundheit

Hustenmittel selber machen

Hustenmittel selber machen

Nun kommt sie wieder – die kalte Jahreszeit und damit auch der Husten. Husten kann zwar auch im Sommer auftreten, aber vor allem in den Wintermonaten sind sehr viele Menschen davon betroffen. Hustensäfte haben das Ziel, dass sie Husten nicht nur stillen sondern auch heilen sollen. Nicht immer muss der Weg in die Apotheke beschritten werden, denn jeder kann sich diese kleinen Wundermittelchen auch selbst zuhause brauen. Wer auf Natur pur setzt, dem schaudert es wahrscheinlich schon beim Gedanken daran, dass der Arzt wieder zu einem Hustensaft greifen wird, der auf Chemie und schulmedizinischer Basis beruht. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass der Löffel in der Küche selbst geschwungen und der Hustensaft in Eigenregie zusammengebraut wird.

Bronchien beruhigen und Husten bekämpfen

Mit einem Hustensaft kann nicht nur die Nachtruhe wieder einkehren, sondern auch die Bronchien können wieder ein wenig beruhigt werden. Der selbstgemachte Hustensaft kann vollkommen unbedenklich eingenommen werden, hat keine Nebenwirkungen und besteht nur aus natürlichen Zutaten. Die Zutaten dafür sind frei erhältlich und bedürfen keinem Rezept. Es gibt eine Vielzahl an Rezepten für selbstgemachten Hustensaft. Nachfolgend wird ein kleiner Überblick geliefert, was denn zuhause so alles möglich ist.

Hustensaft in wenigen Schritten selbst gemacht

Der zitronige Hustensaft

Hustensaft aus Zitronen selbst machenZuerst eine Zitrone schälen und diese in kleine Stücke schneiden. Die Stücke werden Lage für Lage in eine Schüssel gegeben, mit Zucker bestreut und sollten dann rund 14 Stunden in ihrem Saft ruhen. Nun bildet sich eine Lage aus dickem Saft, von dem täglich rund drei Esslöffel abgeschöpft werden. Dieser Saft wird im Kühlschrank aufbewahrt.

Isländisches Moos

Nun werden zwei gehäufte Esslöffel von Irisch Moos hinzugefügt, welches in der Apotheke gekauft werden kann. Nun wird alles mit kaltem Wasser übergossen und dann zum Sieden gebracht. Diese Brühe sollte mehrmals täglich in Tassenform getrunken werden. Wer es ein wenig süßer mag, kann das teeartige Getränk auch noch ein wenig mit Honig aufpeppen.

Schwarzer Rettich

Der schwarze Rettich ist nicht nur ein bekanntes Wintergemüse sondern kann auch zur Herstellung von Hustensäften eingesetzt werden. Der Meerrettich wird zuerst halbiert und dann ausgehöhlt. Die beiden ausgehöhlten Hälften werden nun mit Honig gefüllt und sollten rund 12 Stunden ziehen. Nun entsteht ein dickflüssiger Saft, der jeden Tag entnommen werden kann. Ein Esslöffel davon sollte täglich vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Da meist weitaus mehr Saft entsteht als benötigt wird, kann dieser auch für später im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hustensaft mit Thymian

Thymian ist ein wahres Zauberkraut und ist auch bei Hustensäften ein fester Bestandteil. Dieser wird mit etwas Pfefferminze, Spitzwegerich  und Salbei vermengt. Am besten sollte hiervon immer eine Hand voll genommen werden. Nun wird dieses Gemisch mit Wasser aufgekocht und abgeseiht. Damit das Ganze noch eine feine und schmackhafte Note bekommt, kann mit etwas Honig gesüßt werden. Thymian hat eine sehr beruhigende Wirkung und lindert den Husten sehr rasch.

Der zwiebelige Saft

Hustensaft mit zwiebeln selbst machenFür diesen Saft werden rund 100 Gramm Zwiebel gehackt. Nun wird auch die gleiche Menge an Kandiszucker hinzugefügt. Diese Mengen können nach Bedarf auch geändert werden, allerdings müssen immer gleich hohe Mengen Kandiszucker und Zwiebel verwendet werden. Das Ganze wird nun bei hohen Temperaturen so lange gekocht bis sich eine dickflüssige Masse ergibt. Der entstandene Saft weist nun eine sehr dunkelbraune Farbe auf, Der Saft muss allerdings noch durch ein Sieb gepresst werden, damit die Zwiebelstücke entfernt werden können. Der Zwiebel Sirup kann nun im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Waldhonig und Spitzwegerich

Eine weitere Variation stellt die Kombination aus Spitzwegerich und Waldhonig dar. Hierfür werden 25 Gramm Spitzwegerich Blätter und ein halber Liter Wasser zum Kochen gebracht. Nachdem alles zum Kochen gebracht wurde, lässt man das Ganze noch rund eine halbe Stunde lang ziehen. Damit die Blätter des Spitzwegerichs entfernt werden, wird nun alles noch durch ein Sieb geschüttet und in einen anderen Topf gegeben. Der entstandene Sud wird nun erneut aufgekocht bis er rund auf die Hälfte reduziert ist. Nachdem die Flüssigkeit auf rund 40 Grad runtergekühlt ist, kann nun auch der Honig beigemengt werden. Dann nur noch rühren bis sich der Honig vollständig aufgelöst hat und fertig ist der selbstgemachte Hustensaft.

Es gäbe noch zahlreiche andere Rezepte für den selbstgemachten Hustensaft. Der große Vorteil daran ist, dass er richtig aufbewahrt sehr lange haltbar ist. Allerdings sollte eines bedacht werden – wer den Hustensaft selbst macht, sollte stets auf die Qualität der Produkte achten, denn diese sind das A und O.

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