Ernährung

Heißhungerattacken – fatale Auswirkungen für die Gesundheit

Heißhunger

Jeder kennt ihn, beinahe jeder wird bei ihm schwach – Heißhunger. Es überkommt uns, ist kaum zu beherrschen und zu überwältigen – wenn der Heißhunger einsetzt, dann fallen bei uns meist alle Schranken. Aber Heißhunger hat selten etwas mit richtigem Hunger zu tun. Meist zeigt uns der Organismus damit, dass einen Mangel an bestimmten Nährstoffen gibt, oder das etwas mit ihm nicht stimmt – explizit, körperliche und psychische Erkrankungen können vorherrschen. Auch beim Diabetes und während der Schwangerschaft kann sich der Heißhunger immer wieder bemerkbar machen.

Warum kommt es zum Heißhunger?

Wer sportlich oder geistig aktiv war, benötigt Nahrung. Auch während der Schwangerschaft oder während des Stillens wird ein Mehr an Energie benötigt, damit der Körper die vermehrten Ansprüche gewährleisten kann.

Damit es nicht zwischenzeitlich zu einer Unterversorgung kommt, setzt der Körper ein Signal frei, dem wir kaum widerstehen können, und welches sich als Heißhunger Attacken bemerkbar macht.

Mit Hilfe des Heißhungers wird ein Mehr an Energie und Nährstoffen geliefert, wodurch der Organismus sich das holt, was er gerade braucht. Das Problem beim Heißhunger ist allerdings, dass auch der Zuckerspiegel extrem rasch nach oben schnellt.

Der spezielle Heißhunger

Der Organismus kann auf bestimmte Stoffe süchtig werden. Man denkt vielleicht, dass ein Irrglaube bezüglich einer Schokoladen Sucht besteht – aber diese gibt es wirklich.

Wer sich nach dem Essen oder gemütlich auf der Couch immer wieder ein Stückchen Schokolade gönnt, der wird bald bemerken – mein Körper will mehr, schreit förmlich danach, es macht sich Heißhunger auf Schokolade breit. Selten nur kann der süßen Versuchung dann noch widerstanden werden, vor allem wenn aus tiefster Seele danach geschrien wird.

Heißhungerattacken

Der krankheitsbedingte Heißhunger

Nicht nur die Lust auf Süßes oder der Mangel an bestimmten Nährstoffen können eine Heißhunger Attacke in uns auslösen. Auch Erkrankungen sind oftmals Ursache für das Hungergefühl in uns.

Neben schweren psychischen Krankheiten kann auch der Diabetes Mellitus oder eine Schilddrüsenüberfunktion als Verursacher aufgedeckt werden. Auch die unterschiedlichen Essstörungen, die von Bulimie über Adipositas und Anorexia Nervosa reichen, sind immer wieder ein ausschlaggebender Faktor.

Worauf sollte geachtet werden?

Macht sich der Heißhunger wieder mal breit, spielt es keine unwesentliche Rolle was dem Körper zugeführt wird. Zucker stellt einen schnellen Energielieferanten dar, aber dieser wird sehr rasch wieder abgebaut und dann fängt alles wieder von vorne an.

Deswegen empfiehlt es sich, dass dem Organismus vor allem Nahrungsmittel zugeführt werden, deren Aufspaltung ein wenig länger andauert wie beispielsweise Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.

Da es beim Heißhunger oftmals zu richtigen „Fressattacken“ kommt, können weder Gehirn noch Organismus rasch genug auf die Zufuhr reagieren. Deswegen sollte bei einer Heißhunger Attacke langsam gegessen werden – auch wenn es schwer fällt.

Wie kann dem Heißhunger sinnvoll entgegengewirkt werden?

-Einfach Zeit zum Essen nehmen und ordentlich kauen. So wird dem Körper bewusst Essen zugeführt und er hat Zeit, dass ein Sättigungsgefühl einsetzen kann.

-Zwischenmahlzeiten sind zwar nicht das Wahre können aber einer Heißhunger Attacke entgegenwirken. Hierbei sollte aber lieber auf Obst und Gemüse anstatt auf zuckerhaltige Nahrungsmittel gesetzt werden.

-Schlafmangel kann zu Heißhunger Attacken unter Tags führen.

-Sowohl Stress als auch Langeweile sind wahre Heißhunger Produzenten. Einfach mal ablenken oder ein wenig zur Ruhe kommen.

-Belohnungen mit Süßem nach dem Essen oder auf der Couch sollten vermieden werden. Der Körper beginnt sich daran zu gewöhnen und setzt jeden Hebel in Bewegung, damit er die Belohnung wieder bekommen kann – meist bedeutet dies eben auch eine Heißhunger Attacke.

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