Ernährung

Darmfreundliche Ernährung – vermeiden Sie diese Lebensmittel

Lebensmittel vermeiden

Der Darm ist ein komplexes Organ in unserem Körper. Damit hier alles passt und alles glatt über die Bühne läuft, müssen vor allem die Darmbakterien, die auch unter dem Namen Darmflora bekannt sind, mitspielen. Doch diese kleinen Dinger sind empfindlicher als wir denken.

Kaum sind sie einmal in Mitleidenschaft gezogen, spiegelt sich das auch in unserem Alltag wieder. Es geht uns eben nicht gut wenn wir Probleme mit dem Darm haben. Seien es Verstopfungen – oder umgekehrt Durchfälle – wer Darmprobleme hat, fühlt sich einfach nicht wohl.

Diese Lebensmittel sollten vermieden werden

Ist die Darmflora mal aus ihrer natürlichen Balance gebracht, dann braucht es lange Zeit bis sich diese wieder einpendeln kann. Da gilt es dann eiserne Schonkost einzuhalten, damit das System wieder auf Spur kommen kann.

Und wenn da wieder ein Fehler unterläuft oder nicht eisern an den Vorgaben festgehalten wird, dann kann der Schuss wieder nach hinten losgehen und alles beginnt von vorne. Deswegen sollte schon vorab ein Auge auf die Darmflora gerichtet werden. Doch welche Nahrungsmittel schädigen unsere Darmflora am meisten? Wovon sollten lieber die Finger gelassen werden?

Übersicht der gefährlichen Lebensmittel, die es zu vermeiden bzw. einzuschränken gilt:

  • Gluten
  • Milchprodukte
  • Kaffee
  • Alkohol
  • Kohlenhydrate
  • Zucker
  • Fette
  • Antibiotika

Gluten vermeiden

Gluten sind Eiweiße, die in unserem Organismus zu zahlreichen Symptomen führen können, welche den meisten Menschen bisher unbekannt waren. Meist schleichen sich im Laufe der Zeit Durchfälle ein, da die Darmflora mit diesen Eiweißen maßlos überfordert sein kann.

Doch wer Gluten nicht verträgt, hat noch lange keine Zöliakie. In den meisten Fällen handelt es sich nur um eine Sensitivität gegenüber Gluten. Um dem Darm ein wenig unter die Arme greifen zu können, sollten daher Nahrungsmittel mit einem übermäßigen Gehalt an Gluten vermieden werden.

Milchprodukte auf ein Minimum reduzieren

Viele Menschen leiden an Verdauungsproblemen wenn sie Milchprodukte in hohen Mengen zuführen. Das Milcheiweiß kann eine stopfende aber auch verschleimende Wirkung mit sich bringen, was noch lange nichts mit der Unverträglichkeit gegen Laktose zu tun hat. Von Durchfall bis Verstopfung ist bei Milchprodukten einfach alles möglich – hier reagiert jeder Mensch individuell.

Wer sich nicht sicher ist ob der eigene Darm auf Milchprodukte reagiert, kann einen Selbsttest durchführen und diese Nahrungsmittel für einen Zeitraum von 3 Wochen meiden. Wenn sich das Wohlbefinden steigert, dann ist auch schon die Wurzel des Übels gefunden.

Kaffee ist nicht immer förderlich

Kaffee puscht uns zwar – morgens, mittags und abends. Aber Koffein hat auf den Darm eine negative Wirkung. Der Stoffwechsel wird mittels Kaffee enorm auf Touren gebracht was mit einer abführenden Wirkung einhergehen kann. Vor allem in den Morgenstunden ist dies zu vermerken.

Doch hier scheiden sich die Geister auch in der Wissenschaft. Während die einen Studien belegen, dass die Darmtätigkeit auf ein Maximum angehoben wird, zeigen andere Untersuchungen auch das Gegenteil..

Alkohol ist ein Nervengift

Alkohol ist nicht nur für den gesamten Organismus schädlich sondern auch für die Darmflora. Wer schon einmal zu tief ins Glas geschaut hat, weiß, dass sich am nächsten Tag so einiges bemerkbar macht. Alkohol rächt sich in rauen Mengen einfach. Bei übermäßigem und dauerhaftem Konsum kann es zu einer Gleichgewichtsstörung der Darmflora kommen was sich sowohl in Verstopfung als auch in Durchfällen zeigen kann.

Kohlenhydrate besser wählen

Die Darmflora hat bei der Zufuhr von Kohlenhydraten einiges zu tun. Deswegen sollte nicht dreimal täglich eine größere Menge an Kohlenhydraten zugeführt werden. Am besten eignen sich Kohlenhydrate früh morgens und dann in sehr konzentrierter Form wie beispielsweise Müsli. Tagsüber sollten die Kohlenhydrate für eine gesunde Ernährung nach und nach weichen und nur noch in geringen Mengen gegessen werden.

Zuckerkonsum einschränken

In Zucker sind vor allem sogenannte kurzkettige Kohlenhydrate enthalten. Wenn Zucker in hohen Mengen zugeführt wird, dann bildet sich der ideale Nährboden für „schlechte“ Bakterien, die nun nach und nach im Darm zu wuchern beginnen und die Balance gründlich auf den Kopf stellen können.

Fett ist nicht gleich Fett

Der Darm kann nur bestimmte Mengen an Fett aufnehmen. Zwar sollten Kohlenhydrate abends vermieden werden, doch auch zu hohen Anteile an Fetten können der Darmflora schaden. Das Resultat einer zu fettreichen Kost – die Darmbakterien kommen nicht mehr klar und das Fett wird beinahe unverarbeitet wieder ausgeschieden was sich auch in sogenannten Fettstühlen äußern kann.

Antibiotika und seine Folgen

Antibiotika stellen zwar kein Lebensmittel dar, sind aber der größte Feind der Darmflora. Wer schon mal eine Antibiotikakur hinter sich hatte, der weiß, dass damit nicht zu scherzen ist. Antibiotika greifen nicht nur die gesundheitsschädlichen Keime an, sondern eben auch die Bakterien im Darm. Antibiotika können wasserartige Stühle zur Folge haben weswegen hier stets mit mit Probiotika gearbeitet werden sollte*.

Was sollte stattdessen gegessen werden?

Wer einen Blick auf die 8 Lebensmittel wirft, wird rasch sehen wie wichtig eigentlich eine ausgewogene Ernährung für den Darm ist. Zwar sollte nichts nicht zugeführt werden, aber hier gilt es immer auf die richtige Menge zu achten.

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