Gesundheit

Darmflora – schützen Sie sich vor Krankheiten

Darmflora - Bauchschmerzen

Die Darmflora ist tief in uns versteckt, und kaum einer wird bewusst an diese denken – aber sie ist für zahlreiche Vorgänge in unserem Organismus verantwortlich und kann uns krank machen. Deswegen sollte stets ein Auge auf die Darmflora geworfen werden, denn einmal aus der Bahn gebracht, braucht es eine lange Zeit bis sie sich wieder ausbalancieren kann.

Antibiotika – Schadensbegrenzung so rasch wie möglich

Nicht immer kann einem Antibiotikum aus dem Weg gegangen werden. Nicht nur Zielbakterien werden von einem Antibiotikum zu Fall gebracht sondern leider auch jene der Darmflora. Wer dachte, dass die Darmflora nach kurzer Zeit schon wieder ihre Balance gefunden hat, der irrt sich gewaltig. Nach einer Antibiotikaeinnahme kann mit rund 3 bis 6 Monaten gerechnet werden bis alles wieder im Lot ist. Bis dahin kann eine steigende Anfälligkeit bei Krankheiten als Nebenerscheinung auftreten. Lassen sich Antibiotika nicht umgehen, sollte auf jeden Fall im Anschluss an eine Darmsanierung oder einen Darmfloraaufbau gedacht werden.

Hormone und Pille

Wer regelmäßig zu Hormonen greift oder die Pille nimmt, schadet der Darmflora. Vor allem Morbus Crohn und die Colitis Ulcerosa können unangenehme Begleiterscheinungen sein. Generell kann vor zu viel Chemie in Lebensmitteln nur abgeraten werden. In der heutigen Zeit weiß man als Verbraucher oft nicht, was für Inhalts- und Zusatzstoffe ein Lebensmitteln enthält. Wir haben mal getestet, ob es legitime Alternativen dazu gibt. Wer Interesse an einer gesunden Darmflora hat, sollte sich diesen Testbericht durchlesen.

Leitungswasser chlorfrei halten

Immer häufiger wird Leitungswasser gechlort, was allerdings nicht nur Bakterien im Wasser abtötet, sondern auch jene der Darmflora. Damit die Darmflora unterstützt werden kann, empfehlen Forscher nicht nur Probiotika sondern auch Prebiotika, welche den Darmbakterien als Nahrung dienen. Zudem sollte auf einen guten Wasserfilter gesetzt werden, welcher das Chlor wieder zu großen Mengen aus dem Wasser filtern kann.

Verdachtsfall Fluoride

Noch nicht gänzlich bewiesen, aber unter Verdacht, dass ebenfalls die Darmflora in Mitleidenschaft gezogen wird – die Fluoride. Es wird angenommen, dass sie ähnliche Wirkung wie ein Antibiotikum mit sich bringen und die Darmflora angreifen. Wer auf seine Darmflora achtet, sollte deswegen auf fluoridfreie Zahnpasta und Salze achten.

Schädlich sind Fette und Zucker

Vor allem Zucker schädigt die Darmflora sehr gezielt. Wird Zucker mit ungesunden Fetten kombiniert, beschleunigt sich dieser Vorgang noch. Nicht nur die Darmbakterien nehmen bei einer zucker- und fetthaltigen Ernährung ab, sondern auch die Darmwand verliert an Dicke. Dieser Vorgang wird auch als Dysbiose bezeichnet.

Achtung vor Übersäuerung

Die chronische Übersäuerung ist vor allem in den westlichen Industrieländern zu finden. Hierbei muss angemerkt werden, dass die Übersäuerung stark mit der Dysbiose verbunden ist. Es wird immer noch heiß diskutiert, was bei einer Erkrankung der Darmflora zuerst da war – aber der Streit um Henne und Ei wird wohl in diesem Fall nicht wirklich auf den Punkt gebracht werden. Zu bedenken ist: die Dysbiose verstärkt die Übersäuerung und umgekehrt, demnach geht beides miteinander Hand in Hand. Damit der Übersäuerung entgegengewirkt werden kann, bedarf es einigen Anhaltspunkten. Erstens muss die Ernährung umgestellt werden, zweitens muss auf eine Entsäuerung geachtet werden.

Pestizide sind immer noch allgegenwärtig

Obwohl Pestizide schon lange strengen Obergrenzen unterliegen, sind diese immer noch allgegenwärtig und belastet immer noch unsere Darmflora. Vor allem Chlorpyrifos steht immer wieder im Fokus. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte auf jeden Fall Obst und Gemüse und vor allem auch den Hersteller genau unter die Lupe nehmen. Bei Zufuhr von Pestiziden kann eine Dysbiose die Folge sein.

Darmflora und Stress

Stress in großen Mengen macht krank. Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass Stress sich vor allem auf die Darmflora auswirken kann, dass umgekehrt eine ausbalancierte Darmflora dem Stress entgegenwirken kann. Deshalb kann an dieser Stelle nur der Ratgeber mit 7 Tipps gegen permanenten Stress empfohlen werden.

Wer ein gesundes und stressfreies Leben haben möchte, der sollte auch an seine Darmflora denken, denn diese kann schnell mal aus dem Lot geraten.

Weiterführende Weblinks

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