Gesundheit

Ursachen von plötzlichem Augenflimmern

Augenflimmern

Augenflimmern ist eine Sehstörung, die plötzlich auftreten kann und auch Medizinern noch so manches Rätsel aufgibt. Unter dem medizinischen Begriff Flimmerskotom bekannt, wird der teilweise Ausfall des Gesichtsfeldes umschrieben, bei dem zugleich Blitz- oder Flimmererscheinungen auftreten können. Die Beschwerden sind meist in regelmäßigen Abständen oder loser Folge für jeweils 20 bis 30 Minuten präsent.

Zwar können Betroffene selbst durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen viele der möglichen Ursachen verhindern, doch sollten die Beschwerden augenärztlich behandelt werden. Entscheidend ist die Ernährung, denn mit wichtigen Nährstoffen können viele Sehprobleme vermindert werden.

Ursachen für Augenflimmern

Wodurch das Flimmerskotom verursacht wird, ist in der Forschung noch nicht geklärt. Als Auslöser werden etwa Durchblutungsstörungen im Gehirn vermutet. Als weitere Ursachen nennt die Medizin den Grünen Star, Netzhautablösungen und Entzündungen der Augenhäute1.

Tatsächlich gibt es einige Risikofaktoren, die das Entstehen von Augenflimmern begünstigen können. Dazu gehören:

Stress

Hält das Flimmern im Auge nur wenige Minuten lang an, dürfte es sich um eine Stressreaktion des Körpers handeln.

Das Risiko, ein Flimmern im Auge zu bemerken, kann von Faktoren wie Schlafmangel, starken nervlichen Belastungen im Alltag, langem Arbeiten vorm Computerbildschirm oder langen Autofahrten begünstigt werden.

Sehr oft wird das Flimmern im Auge in diesem Fall von Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Blackouts, Abgeschlagenheit sowie Konzentrationsstörungen begleitet.

Rausch- und Arzneimittel

Sehstörungen können als Nebenwirkungen diverser Medikamente, etwa Migräne-Präparate und Antidepressiva auftreten. Aber auch verschiedene Rauschmittel können das Entstehen der Flimmererscheinungen begünstigen.

Tinnitus

Hierbei handelt es sich um keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom verschiedener psychischer und körperlicher Erkrankungen.

Nährstoffmangel

Damit die Augen ungetrübt sehen können, braucht der Mensch täglich bestimmte Nährstoffe.

Beispielsweise muss die Netzhaut jeden Tag mit den Vitaminen A und C, Zeaxanthin und Lutein versorgt werden. Wichtige Nährstoffe für das Auge sind außerdem Zink, Anthocyane, Vitamin B sowie Omega-3-Fettsäuren.

Nimmt ein Mensch diese Nährstoffe nicht in ausreichender Menge zu sich, besteht eine größere Gefahr von Funktionsstörungen oder Erkrankungen des Auges.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung spielen die Sehnerven sowie die Regionen des Gehirns, die mit diesen verbunden sind. Diese Verbindung wird von einem äußerst komplexen Geflecht an Blutbahnen versorgt.

Sehprobleme können also die logische Konsequenz einer nicht ausreichenden Blutversorgung aufgrund einer Erkrankung sein. Äußerst gefährlich sind Durchblutungsstörungen vor allem in Hinblick auf einen möglichen Schlaganfall. Ein Symptom dafür können Sehprobleme, aber auch Kopfschmerzen, Koordinationsprobleme, Dissoziationen, Übelkeit und Schwindel sein.

Neurologische Erkrankungen

Häufig treten Sehstörungen wie ein Flimmern im Auge auch als Vorboten von Migräne oder eines epileptischen Anfalls auf.

Charakteristisch für diese Erkrankungen ist eine Störung in Wahrnehmung oder Gemüt im Vorfeld. Neben dem Flimmern im Auge zählen auch Depressionen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen sowie Dissoziationen zu den Symptomen.

Weitere Erkrankungen

Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Diabetes mellitus sowie eine Infektionskrankheit kommen ebenfalls als mögliche Auslöser für Augenflimmern in Frage.

Behandlung von Augenflimmern

Weil noch nicht vollständig geklärt ist, wodurch Augenflimmern verursacht wird, ist ein eindeutiger Ansatz nicht einfach. In den meisten Fällen ist die Therapie darauf ausgerichtet, die jeweilige Grunderkrankung zu behandeln sowie die Auslöser für das Flimmern gezielt zu bekämpfen. Tritt das Problem gehäuft in bestimmten Situationen auf, sind oft auch akute Maßnahmen gefragt.

Wann müssen Betroffene zum Arzt?

Augenflimmern Augenarzt
Tritt Augenflimmern als Folge von Nährstoffmangel, Medikamenten, dem leichten Konsum von Genuss- und Rauschmitteln oder stressbedingt auf, dauert es für gewöhnlich nicht länger als etwa 30 Minuten an.

Stellen die Betroffenen ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten entsprechend um, bleibt das Augenflimmern in den meisten Fällen ein einmaliges Ereignis.

Sind jedoch langjährige Süchte oder Krankheiten die Ursache, kann ein Flimmern im Auge mit weiteren Symptomen einhergehen und gehäuft auftreten. Einen Augenarzt und Arzt sollten die Betroffenen in folgenden Fällen aufsuchen, wenn:

  • das Augenflimmern mit starken Kopf- oder Augenschmerzen einhergeht
  • zusätzlich Depressionen oder Dissoziationen auftreten
  • als Folge des Flimmerns im Auge Übelkeit, eventuell sogar Erbrechen, auftritt
  • die Sehstörung ein Symptom von Epilepsie oder Migräne sein könnte
  • bereits bekannte Augenkrankheiten bestehen
  • sich das Sehvermögen insgesamt verschlechtert
  • der Verdacht nahe liegt, dass sich die Netzhaut ablösen könnte
  • die Patienten eine Infektion oder Vergiftung vermuten
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen, die das Augenflimmern begünstigen können

Der Augenarzt grenzt im Rahmen der Untersuchung zunächst die möglichen Ursachen ein, weshalb er die Funktion der Sehnerven und der Netzhaut überprüft. Falls beides intakt ist, erfolgt üblicherweise eine Überweisung zu einem Facharzt oder einem Allgemeinmediziner.

Diese überprüfen anschließend systematisch alle Ursachen, die für das Augenflimmern in Frage kommen könnten. Sobald die Gründe zumindest im Ansatz klar sind, können diese auch behandelt werden.

Was können Patienten selbst tun?

Wer neben dem Augenflimmern unter ständiger Anspannung oder gar Stress leidet, sollte zunächst seinen Alltag umstellen und diesen ent-stressen. Tritt das Augenflimmern in Situationen auf, welche die volle Konzentration erfordern, sollten die Betroffenen unverzüglich eine Pause einlegen. Des Weiteren sollten die Betroffenen darauf achten, ausreichend zu schlafen.

Auch eine bewusste Ernährung kann die Augen stärken und die Sehkraft erhalten. So sollte man die Vitamine A, B, C und E in ausreichenden Mengen sowie den Pflanzenfarbstoff Lutein zu sich nehmen und Speiseöle verwenden, die einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren besitzen. Auch Kräuter wie Petersilie, Augentrost, Kresse, Johanneskraut und Gewürzfenchel können bei Augenbeschwerden Linderung verschaffen.

Wer unter Augenflimmern leidet, sollte überdies auf Genuss- und Rauschmittel weitestgehend verzichten. Vor allem bei einem starken Konsum von Drogen und Alkohol müssen die Betroffenen zunächst jedoch mit weiteren Sehstörungen rechnen. Diese können als Folge von Entzugserscheinungen auftreten.

Stellen Krankheiten die Ursache dieser Sehstörung dar, hat sich der Einsatz von Medikamenten wie Antiepileptika oder schlicht der Wechsel des Medikaments bewährt. Wird das Flimmern dagegen von einem Ablösen der Netzhaut verursacht, wird dieses Problem üblicherweise operativ behandelt.

Unterstützende Maßnahmen gegen Augenflimmern

Des Weiteren gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie sich diese Sehstörung verhindern lässt. Wer beispielsweise lange Zeit am Computerbildschirm arbeitet, sollte regelmäßige Pausen einlegen. Diese tragen dazu bei, dass sich das Auge entspannen kann.

Auch ist die Entlastung und Entspannung der Augen ein Schlüssel zum Erfolg. Beispielsweise sollten die Betroffenen grelles Licht grundsätzlich vermeiden.

Zu den unterstützenden und vorbeugenden Maßnahmen gehört überdies die regelmäßige Lockerung der Schulter- und Nackenmuskulatur. Der Grund: Das Flimmern im Auge kann als Folgeerscheinung auftreten, wenn langfristig und dauerhaft Verspannungen in der Muskulatur vorliegen.

Auch mit aktiven Entspannungstechniken lässt sich dem Augenflimmern wirkungsvoll vorbeugen oder im akuten Fall überwinden. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Massagen von Schultern und Nacken. Diese bringen noch einen weiteren willkommenen Nebeneffekt: Mit einer Massage lassen sich auch Migräne und Spannungskopfschmerzen vorbeugen.

Wer es über seine reguläre Ernährung nicht schafft, ausreichend Nährstoffe für das Auge zu sich zu nehmen, kann zu Nahrungsergänzungsmitteln wie dem Präparat Sehkraft Formel Plus von BodyFokus greifen. Dieses Präparat enthält zahlreiche Nährstoffe, die das Auge unterstützen. Es lässt sich völlig problemlos in die tägliche Ernährung integrieren. Medizinische Maßnahmen und die genannten alltäglichen Veränderungen kann das Präparat natürlich nicht ersetzen. Sehr wohl kann die Verbesserung der Sehkraft dadurch aber unterstützt werden.

Fazit

Augenflimmern kann vielfältige Ursachen haben – von einem ungesunden Lebenswandel bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. In der augenärztlichen Therapie gilt es deshalb zunächst, die Gründe für das Flimmern im Auge herauszufinden und gegen diese vorgehen.

Zu einer erfolgreichen Therapie können Betroffene auch selbst einiges beisteuern. So spielt verschiedene Nährstoffe eine wichtige Rolle zur Erhaltung der Sehkraft und zur Unterstützung der medizinischen Therapie.

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